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Region will in den nächsten fünf Jahren entscheiden, ob die Haltestelle „Deisterpforte“ eröffnet wird

Pläne für neuen Bahnhof nehmen Fahrt auf

Springe (mari). Die Region geht bei ihren Plänen für einen weiteren Kernstadt-Bahnhof ins Detail. Die „Realisierung des zusätzlichen Haltepunktes „Deisterpforte“ soll in den nächsten fünf Jahren „konkret untersucht“ werden, schreibt Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz in einem Brief an Bürgermeister Jörg-Roger Hische.

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In dem Papier legt sich die Region erstmals genauer fest, wo die neue Station entstehen könnte: „Im Bereich der Straßenquerung Göbelstraße/Kurzer Ging“, heißt es dort. Nach der Einführung des Expresszuges „Sprinter“ im kommenden Jahr werde die Region Zeit haben, sich über weitere S-Bahn-Haltepunkte zu unterhalten.

Dem möglichen Bahnhof „Deisterpforte“ unterstellen Regionsrat Birger und seine Mitarbeiter dabei „erkennbares Potenzial“. In der Region gebe es nur vier weitere Bahnhofsprojekte, die ähnlich gute Zukunftsaussichten haben.

Für die Station an der Deisterpforte spreche, dass im Einzugsbereich zahlreiche Springer wohnen, die auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen würden – wenn sie zu Fuß zur Bahn gelangen könnten. „Außerdem könnten wir eine spürbare verkehrliche Entlastung für den Innenstadt-Bahnhof erreichen“, sagt auch Bürgermeister Hische als klarer Befürworter des Projekts. Der jetzige Brief aus Hannover mit den konkreten Planungsabsichten freut ihn: „Wir unterstützen das Anliegen natürlich.“

Hische glaubt, dass von der zusätzlichen Station vor allem Münderaner profitieren würden. Ortsbürgermeister Carsten Marock hatte schon im März, als die Pläne erstmals öffentlich wurden, von einer Aufwertung des Neubaugebiets Großer Graben und einem Gewinn für die Siedlung Dahle und den – dann ebenfalls näher an einem Bahnhof liegenden – Ort Altenhagen I gesprochen.

Laut Birger soll das Projekt Deisterpforten-Bahnhof im nächsten Nahverkehrsplan konkret untersucht werden. Die Laufzeit umfasst die Jahre 2013 bis 2018.



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