weather-image
16°
Wo sich die Stadt weitere Wohn- und Gewerbegebiete vorstellen kann

Perspektiven für Springe

Springe. Der neue Nahverkehrsplan der Region soll zeigen, wo bei Bus und Bahn nachgebessert werden muss. Ganz nebenbei gibt das Dokument aber auch Einblicke in die langfristigen Planungen der Stadt: Wo könnten neue Baugebiete entstehen? Wo soll sich Gewerbe ansiedeln?

270_008_7066355_spr_0501_Wachlange_II.jpg

Autor:

VON CHRISTIAN ZETT

Alle fünf Jahre aktualisiert die Region den Nahverkehrsplan – und bindet dabei auch diverse Träger und Kommunen ein. So tauchen in dem Papier diverse Bau- und Gewerbegebiete auf, die sich die Stadt Springe bis zum Jahr 2035 vorstellen kann. Es gehe darum, eine Perspektive aufzuzeigen, sagt Bau-Chef Reinhard Schade: „Ob und wie die Vorhaben zustande kommen, das ergibt sich über die Jahre.“ Fantasien sind die Gebiete aber auch nicht: Teilweise befinden sich die Projekte schon in der Umsetzung. „In jedem Fall haben sie aber den Anspruch, dass sie umgesetzt werden können. Sonst macht das ja alles keinen Sinn“, sagt Schade.

In der Kernstadt steht das bekannte Gebiet Großer Graben/Südwest auf der Liste, in dem nach Fertigstellung des zweiten Abschnitts bis zum Jahr 2035 bis zu 850 Einwohner leben könnten. Noch nicht dabei ist dagegen der umstrittene Deisterkessel, der im Rathaus immer noch als hochwertige Bau-Option gehandelt wird.

Umso länger sind die Listen für die Ortsteile: Für das Sahnestück „Schille“ in Bennigsen wäre laut Stadt bis zum Jahr 2020 Platz für 731 Einwohner. Potenzial für weitere 70 Personen ist demnach der Nordwesten des Orts, in der Gegend des Freibads. In kaum einem Ort überholen sich die Planungen allerdings so schnell wie in Bennigsen. Bei der Schille etwa ist laut Schade das Hauptproblem weiterhin der unzureichende Ausbau der Kanalisation. Für Eldagsen setzt die Stadt perspektivisch bis 2020 auf das zuletzt schwächelnde Gebiet Klosterstraße mit bis zu 360 möglichen Einwohnern.

Freuen kann sich die Stadt dagegen über ihre Pläne in Völksen: Die Wachlange ist voll, das gerade in Planung befindliche Gebiet „Bosselweg“ hat bis 2020 ein Potenzial von 68 neuen Bewohnern. Bei den Gewerbegebieten konzentriert sich die Verwaltung auf die Kernstadt: An der Osttangente kann man sich bis zum Jahr 2035 eine Verdoppelung der belegten Fläche von zehn Hektar vorstellen: In Richtung B 217 ist das Gebiet bis zur Kaiserrampe für Gewerbe reserviert. Bürgermeister Jörg-Roger Hische schwebt beispielsweise ein Möbelhaus dort vor.

Weitere Firmen sollen sich aber auch im Gewerbe- und Industriegebiet an der Rathenaustraße und am Loffenkamp in Eldagsen ansiedeln – dort stehen je 5 Hektar zur Verfügung.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt