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Frühere Minigolf-Anlage könnte umgebaut werden / Kein Carport im Rathauspark

Ortsrat will Chance für Skate-Platz ergreifen

Springe. Für Carsten Marock und seine Mitstreiter im Springer Ortsrat ist es ein ständiger Spagat: Die Stadt soll schön bleiben oder am besten noch attraktiver werden, auf der anderen Seite muss das Gremium auch guten Willen zeigen und Sparvorschläge machen.

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Autor:

VOn Markus Richter

Die gesamten Ortsrats-Budgets würden nur 0,09 Prozent des städtischen Haushalts ausmachen, hatte einst SPD-Parteichef Eberhard Brezski vorgerechnet. „Und wir können nur begrenzt einsparen“, sagt Parteifreund Marock. So habe die Kernstadt etwa kein Dorfgemeinschaftshaus, das alternativ betrieben werden könnte – somit gebe es dort kein Potenzial, etwas zu verbessern. Stattdessen will der Ortsrat ein paar Spielplätze schließen, den „In der Worth“ dichtmachen, den am Grasweg am liebsten der Kreissiedlungsgesellschaft übergeben. Stärken wollen die Politiker indes das Angebot im und am Volkspark – mit mehreren Attraktionen: So könnte der dortige Spielplatz erweitert werden – mit Geräten für Kinder aller Altersklassen. Im Rathauspark soll doch nicht der carport-ähnliche Unterstand kommen. „Ich halte das allerdings weiterhin für sinnvoll“, sagt Marock. Der Ortsrat, der am Wochenende auf einer Tour markante Punkte Springes abgegangen war, teilt da offenbar größtenteils nicht die Einschätzung des Ortsbürgermeisters: Das Geld soll gespart werden. Kompromiss: Zwei große, ohnehin im städtischen Besitz befindliche Schirme sollen bei Bedarf an- und abmontiert werden, um Musikern im Park eine trockene Bühne zu ermöglichen.

Zentrales Anliegen der Politiker ist jedoch die Umgestaltung der in die Jahre gekommenen Minigolf-Anlage am Volkspark zu einem Skate-Platz für Jugendliche. Die Betreiber Sieglinde Hermann und Werner Schulte hatten sich wie berichtet mit der Stadt auf den Rückbau bis Ende des Jahres geeinigt. Jetzt sieht der Ortsrat seine Stunde gekommen. „Den Skateplatz wollen wir haben, dafür haben wir lange gespart“, sagt Marock. Die Finanzierung ist durch Gelder vom Ortsrat, dem Jugendparlament und einer Spende der Firma Paulmann weitgehend gesichert. Insgesamt stehen etwa 18000 Euro zur Verfügung.

Weiterhin soll der Platz um den neuen „Springebrunnen“ am Oberntor mit Sitzgelegenheiten und Sandsteinpollern ausgestattet werden.



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