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Ortsbrandmeister René Bennecke kritisiert die Verwaltung

ALVESRODE. Hart mit der Verwaltung ins Gericht ging Alvesrodes Ortsbrandmeister René Bennecke: „Wertschätzung der Feuerwehr findet immer nur in Worten statt“, kritisierte er in seinem Jahresbericht.

Die Geehrten und Beförderten mit Manfred Hinze (vorne Mitte), der seit 70 Jahren Mitglied in der Feuerwehr Alvesrode ist. FOTO: WERNER

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Monika Werner Reporterin

Egal ob ein neues Einsatzfahrzeug, dringend benötigte Umkleideräume oder ein neuer Mannschaftstransportwagen – alles ist lange beantragt, aber nichts gehe voran. Sogar TÜV und Reparaturen muss die Wehr aus eigenen Mitteln finanzieren.

Allerdings weiß der SPD-Ratsherr auch, dass die Mittel der Stadt begrenzt sind und auch viel Geld für die neue Schutzkleidung ausgegeben wurde. Versöhnlich wendete er sich dann an Bürgermeister Christian Springfeld, als dieser betonte, dass die Verwaltung in Hinsicht auf die Wehren jetzt endlich gut aufgestellt sei und es nun vorangehen werde.

Allerdings bat Bürgermeister Springfeld die Kameraden gleichzeitig um etwas mehr Geduld, denn die Versäumnisse der vergangenen 20 Jahre seien nicht auf einmal nachzuholen. Dass die Feuerwehrkameraden es nicht dem Vorstand anlasten, wenn die Projekte und Anschaffungen nicht vorangehen, zeigte sich bei den Wahlen zum Ortsbrandmeister und dessen Stellvertreter. Mit großer Mehrheit wurden René und Frederick Bennecke wiedergewählt.

Von zahlreichen Aktivitäten und Lehrgängen konnte Bennecke während der Jahresversammlung weiter berichten. Zu insgesamt vier Einsätzen und einer Einsatzübung wurden die 41 Aktiven der Wehr gerufen und auch die auf 15 Mitglieder angewachsene Jugendwehr hatte ein umfangreiches Jahresprogramm, dessen Höhepunkt sicherlich das jährliche Zeltlager darstellte. Bei so viel Engagement der Jugendlichen, ein Mitglied des Jahres zu finden, war schwer, aber letztlich hat man sich auf Eric Orkzeja geeinigt. Feuerwehrfrau des Jahres wurde Karola Witte.

Eine ganz besondere Ehrung konnte auch noch vorgenommen werden. Für 70 Jahre Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr wurde Manfred Hinze geehrt. Bis zu dieser Ehrung haben Werner Brüggemann, der für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde, und Petra Schreiber, Sabine Basse und Volker Howind-Teuscher für immerhin 40 Jahre in der Wehr, noch einen langen Weg vor sich.

Auch gab es einige Beförderungen: Nils Schade zum Feuerwehrmann, Fabian Basse, Tim Klass und Henning Witte zu Hauptfeuerwehrmännern und Marc Gehrmann zum Oberlöschmeister.

Friedhelm Flörcke und Rudolf Bennecke wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen und Guido Tegtmeyer und Christian Hinze erhielten eine Anerkennung für die Organisation des Preisskats.

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