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OHG-Bunker: Stadt bereitet schnellen Abriss vor

SPRINGE. Die Stadtverwaltung drängt die Politik, umgehend das Geld für den Abriss des Bunkers am Otto-Hahn-Gymnasium und den Kauf der Ersatz-Container freizugeben.

Foto: Archiv/Helmbrecht
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Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite

Das Thema soll am Donnerstag im Rat auf den Tisch kommen.

Erst wenn der Bunker verschwunden ist, können die Untersuchungen der Sohlplatte beginnen. Das Hochbauamt hofft, dass das alte Fundament die Container tragen kann – Gewissheit gibt es aber noch nicht. Der Kauf der Modulblöcke ist das nächste Problem: „Die Containerhersteller haben signalisiert, dass bereits heute mit längeren Lieferzeiten zu rechnen ist“, schreibt Amtsleiter Reinhard Borchardt sinngemäß in der Vorlage.

Der Container-Komplex soll zum neuen Schuljahresbeginn im August stehen und das Bunker-Provisorium ersetzen. In den Modulbauten sollen acht Klassenräume eingerichtet werden. Die Kosten für den Abriss und den Container-Kauf schätzt die Verwaltung auf 1,65 Millionen Euro.

Aus den Unterlagen geht auch hervor: Die Fachleute der Stadt rechnen damit, dass die Container fünf Jahre oder länger an Ort und Stelle stehen werden. Bei einer kürzen Verweildauer wäre eine Miete wirtschaftlicher als ein Kauf. Die Blöcke könnten anschließend gut für ein anderes Projekt eingesetzt werden.

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