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OHG muss deutlich mehr Lehrer abordnen

SPRINGE. Das Otto-Hahn-Gymnasium steht vor großen Herausforderungen: Statt wie in den vergangenen Monaten 20 Stunden, muss die Schule ab dem neuen Halbjahr Lehrer mit insgesamt 68 Stunden an Grundschulen abordnen.

OHG-Lehrer müssen im neuen Halbjahr an Grundschulen im Landkreis Hameln-Pyrmont aushelfen. FOTO: HELMBRECHT
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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Schulleiterin Kerstin Prietzel bestätigte auf Anfrage entsprechende Informationen der Neuen Deister-Zeitung. Man ermittle nun, wie viele Kollegen wann und wo eingesetzt würden. Sie gehe von mehreren Lehrkräften aus, die mit einem Teil ihrer Unterrichtsstunden betroffen sind. Gleichzeitig solle geklärt werden, wie das OHG die Ausfälle kompensiert. Dazu gebe es auch Gespräche mit Personal- und Elternbeirat. „Vor dieser Herausforderung stehen alle betroffenen Schulen“, erklärt Prietzel.

Der neue Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) hatte bereits Anfang Dezember angekündigt, Gymnasiallehrer auch im neuen Halbjahr an Grundschulen aushelfen zu lassen. Das lasse sich angesichts der angespannten Personalsituation nicht verhindern, sagte er – kündigte aber gleichzeitig an, ab dem Sommer 2018 die angestrebte Unterrichtsversorgung an Gymnasien wieder von 95 auf 100 Prozent ansteigen lassen zu wollen.

Das OHG hatte bislang eine Kraft mit 20 Wochenstunden an die Grundschule Bennigsen abgeordnet. Die zusätzlichen Grundschulen lägen im Landkreis Hameln-Pyrmont, so Prietzel. Laut ihr hätte es das OHG sogar noch härter treffen sollen: So sei man für 110 Abordnungsstunden vorgesehen gewesen. Dafür gebe es aber nicht genug potenzielle Grundschulen im Umkreis. Weitere 20 Stunden fielen zuletzt weg, weil eine der Schulen in Hameln diese nun doch nicht benötigt.



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