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Obst-Ernte so gering wie nie

Springe. „Erst war es zu kalt, dann zu nass und schließlich zu trocken.“ Michael Beck braucht nicht viele Worte, um zu erklären, warum 2013 als eines der schlechtesten Apfeljahre in die Geschichte der Mosterei „Maurer und Beck“ eingehen wird.

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Normalerweise herrscht in der Firma „In der Wanne“, die Beck in der dritten Generation betreibt, Mitte Oktober Hochbetrieb. 9000 Liter füllt er da pro Woche ab. „Stattdessen können wir uns derzeit aber fast ausruhen“, sagt Beck.

Der gelernte Zimmermeister verarbeitet das Obst von Großkunden, aber auch zahlreichen heimischen Gartenbesitzern. „Die liefern in diesem Herbst weniger als 50 Prozent der üblichen Mengen an“, bedauert er. Zwar sei die Birnen-Ernte gut ausgefallen, „die Lücke füllt das aber bei Weitem nicht.“

Das schlechte Erntejahr kommt ungelegen. „Es gibt gerade einen klaren Trend zu naturreinen Säften“, weiß Beck. Anlieferer zahlen 50 Cent für die 0,7-Liter-Flasche, alle anderen 80 Cent. Die Preise bleiben trotz der Einbußen stabil.mari

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