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Noch einmal Weihnachtsmarkt: Bad Münder und Völksen feiern

Die letzten Weihnachtsmärkte in der Region steigen an diesem Wochenende: Bad Münder bittet am Sonnabend und Sonntag zum Weihnachtsdorf auf dem Steinhof, in Völksen trifft sich die Dorfgemeinschaft am Sonntag auf Hof Rathing.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Weihnachtsdorf Bad Münder, Samstag, 10. Dezember, 14 bis 22 Uhr, Sonntag, 11. Dezember, 12 bis 19 Uhr

Viele mündersche Vereine präsentieren sich auf dem Steinhof und bieten heiße und kalte Getränke und kulinarische Köstlichkeiten an. Dazu präsentieren sich Kunsthandwerker in einem eigenen Zelt. Auf der Showbühne gibt es zudem ein buntes Programm:

Sonnabend:

14 Uhr, Weihnachtsbühne: Eröffnung mit Ortsbürgermeisterin Petra Joumaah, Bürgermeister Dirk Barkowski, der GeTour, dem Kinderchor des Waldkindergartens und dem Weihnachtsmann; Besuch der Läufer des Nikolaus-Fun-Run-Laufpaten.

14.15 Uhr, Weihnachtsdorf: Lauschen und Entdecken mit der Nachtwächterin.

15 Uhr, Kunsthandwerker-Zelt: Lesung von regionalen Märchen und aus dem Buch „Pieps entdeckt Bad Münder“ mit Lilly Doberstein, Adrina Sommer, Ute Schultheis-Koch und Bernd Petermann.

16.30 Uhr, Weihnachtsbühne: Chorgemeinschaft „Süntelklang“.

17 Uhr, Petri-Pauli-Kirche: Offenes Singen.

14 bis 19 Uhr, Durchgang zur Innenstadt: Verkauf Weihnachtstassen vom Ortsrat für die Tafel.

14 bis 18 Uhr: Saisonausklang im Museum Bad Münder.

Sonntag:

13 Uhr, Kunsthandwerker-Zelt: Lesung Märchen und „Pieps entdeckt Bad Münder“.

14 Uhr: Spendenübergabe des „Menschen-Kickers“ am Aktionstag von „Bad Münder bewegt“ an die Tafel.

15 Uhr: Rock, Pop und besinnliche Melodien mit Wladi.

16.30 Uhr: Cheerleader aus Nienstedt.

17 Uhr, Petri-Pauli-Kirche: Adventskonzert der Jugend-Musik-Schule.

14 bis 19 Uhr, Durchgang zur Innenstadt: Verkauf Tassen.

14 bis 18 Uhr: Saisonausklang im Museum.

Weihnachtsmarkt Völksen, Sonntag, 11. Dezember, 11 bis 18 Uhr.

Der letzte Weihnachtsmarkt im Springer Stadtgebiet ist traditionell die Veranstaltung in Völksen. Der Markt auf dem Hof Rathing ist vergleichsweise klein, hat aber genau deshalb viel Charme. Zahlreiche Vereine beteiligen sich am Programm. Von 14 bis 15 Uhr sind Orgelmusik und adventliche Geschichten in der wenige Schritte entfernten Johanneskirche zu hören. Von 14 bis 16 Uhr ist außerdem der Reitstall des Hofs Ihßen in der Steinhauerstraße 49 geöffnet – hier wird Ponyreiten angeboten. Auf dem Hof Rathing spielt der Musikverein Völksen von 15 bis 17 Uhr Adventsmusik. Das Highlight für die kleinen Besucher: Um 15 Uhr kommt der Weihnachtsmann vorbei. Der Posaunenchor spielt dann ab 17 Uhr.

Was sonst noch los ist: Der Verein für Kultur- und Heimatpflege zeigt von 11 bis 18 Uhr seine Fotoausstellung. Der Wasserverein stellt Holz-Brandings aus. Der Kita-Förderverein verkauft Gebasteltes, die Landfrauen bieten Patchwork-Arbeiten und Socken an, die Landeskirche hat einen Stand mit Kalendern und Selbstgemachtem. Die Pfadfinder laden zum Stockbrot-Backen und Kerzen-Ziehen ein.

Für Leckereien sorgen das DRK (Waffeln, Kakao), der Grundschul-Förderverein (Kuchen), die evangelische Gemeinde (Café), die Feuerwehr (Gegrilltes und Getränke), „KliV“ (Kuchen), das Wohn- und Pflegeheim Am Deisterhang (Pilzpfanne), die Völks-Blüten (Kartoffelpuffer) und der Sportclub (Glühwein und Punsch).

Auch der örtliche Sozialverband um Heidemarie Köster beteiligt sich wieder am Weihnachtsmarktprogramm in Völksen. Die Gruppe schenkt Glühwein aus. Der Sozialverband gehört zu den traditionellen Beschickern des Weihnachtsmarktes. Der SoVD ist bereits seit dem Umzug der kleinen Hüttenstadt von der Kirche beziehungsweise der Kirchstraße auf den Hof Rathing dabei.

Diese Weihnachtsmärktehaben schon stattgefunden: 

Weihnachtszauber Springe

Vorweihnachtliche Stimmung auf dem Springer Museumshof. Nach zwei Jahren Coronapause zog es am Wochenende wieder die Massen in das kleine geschmückte Budendorf zwischen Remise und Museum. Passend dazu das Wetter: Temperaturen um den Gefrierpunkt und feines Schneegrieseln sorgten für winterliches Feeling bei den Besuchern.

Schon kurz nach der Eröffnung am Freitagabend hatten die Budenbetreiber alle Hände voll zu tun, denn nichts hilft besser gegen die frostige Luft als ein heißes Getränk zwischen den kalten Händen. Glühweinkocher waren im Dauereinsatz und auch andere Spezialitäten wie „Glühbier“ fanden ihre Liebhaber.

Immer voll war die Jurte der Pfadfinder. Hier konnten die Besucher Stockbrot über offenen Feuer backen. Der Nabu bot hölzerne Unterkünfte für die Vogelwelt und das kleine Kettenkarussell drehte unter dem Gejohle der Kinder seine Runden. Wer noch höher hinaus wollte, der wagte einen Flug im Flugzeugkarussell.

Schmalzkuchen stand hoch im Kurs, hier bildeten sich oftmals lange Schlangen. Und das alles zu fast den gleichen Preisen, wie man sie aus den Jahren zuvor kannte. „Wir haben bewusst die Preise nur minimal angehoben, sodass der Glühwein und andere entsprechende Getränke sich um maximal 50 Cent verteuerten“, sagte Bastian Reinhard, der sich zusammen mit Guido Tegtmeyer für die Organisation verantwortlich zeigte. Weihnachtsmelodien klangen aus den einzelnen Ständen, doch die verstummten, als am Sonnabendnachmittag der Musikzug der Springer Feuerwehr sein Adventskonzert gab.

Weihnachtsmarkt Springe

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Quelle: Krause

 

Weihnachtsmarkt Eldagsen

ELDAGSEN. Seit dem Nachmittag rieselte der Schneeregen in weiten Teilen des Landes – so auch auf dem Weihnachtsmarkt in Eldagsen. Zudem sanken die Temperaturen. Der Stimmung auf dem Kirchvorplatz tat das aber keinen Abbruch – im Gegenteil. Die zahlreichen Stände luden die noch zahlreicheren Besucher zum Aufwärmen ein, sei es bei heißem Kakao oder Glühwein, oder auch einem Spanferkel- Brötchen oder einer Portion Pommes.

Im Zelt der Jägerschaft war es zudem gemütlich warm, sodass man getrost die Jacke aufmachen konnte. Die DLRG sorgte unterdessen für süße und herzhafte Speisen, wie Crepes oder warmen Schafskäse im Fladenbrot. Neben der Kirchengemeinde und dem Damen-Schießclub, waren auch der FC Eldagsen und die Jungschützen mit einem eigenen Stand vertreten.

In der Kirche lud zudem ein kleiner Basar zum Stöbern ein. Der wenige Schnee reichte für Alan (11) und Phil (12) sogar aus, um einen kleinen Schneemann zu bauen – vermutlich der erste überhaupt in dem noch jungen Winter.

Weihnachtsmarkt Eldagsen

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Quelle: Wilk

Weihnachtsmarkt Bennigsen

Mit einem Jahr Verspätung – Corona sei Dank – hat es nun endlich geklappt: Der Bennigser Weihnachtsmarkt feierte seine Premiere auf dem Rittergut der Familie von Bennigsen.

„Die Idee, den Weihnachtsmarkt aufs Rittergut zu verlegen, hatten wir schon vor Jahren“, erzählen Marktleiter Lars Busse und Volker Gniesmer, der Vize-Vorsitzende der Bennigser Interessengemeinschaft (BIG). „Mit dem neuen, dafür aufgeschlossenen Besitzer Immanuel von Bennigsen hat es nun geklappt. Er ist sogar extra aus London angereist.“

Geduldig warteten die Besucher bei Einbruch der Dunkelheit am Samstag am imposanten Eingang zum Gut, um ihr Eintritts-Bändchen zu kaufen. Alle freuten sich, endlich wieder einen lokalen Weihnachtmarkt besuchen zu können und über den prachtvoll geschmückten Hof zu schlendern. Auch Besucher aus dem Umland, Hannover und Bad Münder waren darunter.

Mehr als 20 Kunsthandwerker freuten sich, in den alten nostalgischen Gebäuden des Guts ihre Produkte wie Schmuck, Dekoartikel, Marmeladen und Handarbeiten ausstellen zu können – und nicht mehr wie früher draußen unter einem Pavillon oder in einer Bude anbieten zu müssen. Auch der Weihnachtsmann wartete in seinem liebevoll ausgestatteten „Wohnzimmer“ auf die jungen Besucher.

Zum musikalischen Angebot gehörte ein nicht alltäglicher Auftritt. Der Bennigser Musiker Michael Prelle und zwei Freunde hatten ihre Alphörner mitgebracht. Unterstützt von zwei Trompeten spielten sie besinnliche Lieder.

Auf dem Gutshof warteten allerlei Leckerein an mehr als 20 Marktständen auf die Gäste. Unter anderem ein großes Spanferkel an der Bude von Benjamin Böhm – der vom großen Andrang überrascht wurde: Schon am frühen Abend war sein 40-Kilogramm-Braten ausverkauft.

„Von diesem Andrang sind wir alle überrascht“, freute sich Busse. Gniesmer ergänzte das Fazit: „Diese Menge an Besuchern ist doch der beste Dank für die teilweise stressige Vorbereitung.“

Weihnachtsmarkt Bennigsen

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Quelle: Erasmus

Adventsmarkt Gestorf

Auf dem Kirchenvorplatz und in der Winterkirche hielten örtliche Vereine, die Feuerwehr und die Grundschule ebenso wie die SPD-Abteilung und die Landfrauen Pattensen Kreatives und Kulinarisches für die Besucher bereit. Und die kamen gerne. „Die Leute genießen es“, freute sich die Vorsitzende des Gestorfer Kirchenvorstands, Petra Flohr. Der Gestorfer Adventsmarkt wird von der Kirchengemeinde ausgerichtet. „Wir haben in diesem Jahr die Stände in größerem Abstand aufgebaut“, berichtete Flohr mit Blick auf das Corona-Virus. Ansonsten aber sei deutlich zu spüren, dass die Besucher nach den abgesagten Märkten der vergangenen Jahre das örtliche Marktgeschehen wieder genießen wollten. Viel Selbstgemachtes konnten sie dabei entdecken. So wie bei der Gestorferin Edda Sturm: Sie hatte ungezählte Socken oder auch wärmende Tücher gestrickt. „Ich hatte ja in den letzten Jahren viel Zeit“, sagte sie mit einem Schmunzeln. Seit rund 20 Jahren sei sie stets auf dem Gestorfer Markt vertreten. Die Mädchen und Jungen der Gestorfer Grundschule waren ebenfalls kreativ: Sie hatten unter anderem filigranen Baumschmuck gebastelt. Leckere „Bratenklüten“ gab es bei den Pattenser Landfrauen, zu denen auch die Gestorferinnen gehören. Aktiv ist hier auch schon die jüngste Generation: Die „jungen“ Landfrauen hatten selbst Kerzen verschönert oder auch kleine Armbänder gefertigt. Selbstgefertigtes und weihnachtliche Textilienhatten die Mitglieder des Gestorfer Sozialverbands im Angebot.

Heiße Getränke mit und ohne Schuss bot etwa die Feuerwehr feil. Und bei der örtlichen SPD konnten die Besucher das „Studentengetränk“ Krambambuli kosten. Für die jüngsten Besucher drehte sich ein Karussell: Spendiert hatte das Lutz Ahlers, der damit auch das 20-jährige Bestehen seines Supermarkts in Gestorf feiern wollte.

Adventsmarkt Altenhagen I

Der Waldbad-Förderverein hatte sogar eigene Tassen im Angebot. Gefühlt war auch das ganze Dorf auf dem Platz vor dem Dorfgemeinschaftshaus. Wer es gemütlich haben wollte, setzte sich an das Lagerfeuer der Pfadfinder, um sich etwas aufzuwärmen, so wie es auch der Weihnachtsmann tat, der zur Freude der anwesenden Kinder sogar Geschenke mitgebracht hatte. Der Posaunenchor spielte altbekannte Weihnachtslieder, während man bei Glühwein, mit oder ohne Schuss, gesellig beisammen war. Auf ein kleines Dart- oder Würfelspiel lud der SV Altenhagen I ein, bei den Pfadfindern wurde der Tagesbeste im Jakkolo gesucht.

Tannenbaumfest in Hachmühlen

Ob Stockbrot oder Kartoffelspiralen – für den Gaumen bot das Tannenbaumfest in Hachmühlen wieder allerhand leckeres. Doch auch die anderen Sinne kamen nicht zu kurz. So stimmten die Kinder der Grundschule zusammen mit Musiklehrerin Ellen Grützmacher am Keyboard die zahlreichen Besucher auf die Vorweihnachtszeit ein. Und so machten nicht nur die vielen Lichter um den etliche Meter hohen Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz das Tannenbaumfest wieder zu etwas ganz Besonderem. Viele Fotos hier.

Weihnachtsmärkte in Gestorf, Hachmühlen, Altenhagen I und Lüdersen

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Quelle: Brinkmann-Thies / Wilk

Adventsabend in Lüdersen

Klein aber fein, so präsentierte sich der Adventsabend in Lüdersen auf dem Hof der alten Schule. „Wir tasten uns vorsichtig und etwas kleiner als sonst wieder an einen Weihnachtsmarkt heran“, sagte Ute Austermann-Haun, die Vorsitzende des Fördervereins Bergdorf Lüdersen, der an seinem Stand Mistelzweige und Lüdersen-Nummernschildhalter anbot. Für wohlige Wärme sorgten Glühwein und andere Heißgetränke, für Unterhaltung die Jugendgruppe der Bergbühne, die insgesamt fünf Sketche aufführte.

In Holtensen findet in diesem Jahr kein Adventsmarkt statt. „Das ist uns wegen Corona noch zu heikel“, sagt Ortsbürgermeister Heinrich Freimann. Auch in Alferde fällt der Weihnachtsmarkt aus. Die Dorfgemeinschaft habe sich darauf geeinigt, „weil wir gerade erst unser großes Zeltfest gefeiert haben“, so Ortsbürgermeister Uwe Metz. In Bennigsen gibt es dafür sogar einen zweiten Adventsmarkt – das Freibad bittet am Sonntag, 27. November, 11 bis 17 Uhr, wieder zum Hundeweihnachtsmarkt.




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