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Funkmasten auf dem Sparkassen-Hochhaus bis Ende Oktober weg / Suche nach neuen Standorten

Neues Land in Sicht

Springe. Nun ist es amtlich: Gerade haben sich das Geldinstitut und die Mobilfunkbetreiber auf einen Termin zum Abbau der Masten geeinigt: Zum 31. Oktober sollen die Anlagen auf dem Dach des Sparkassen-Hochhauses an der Bahnhofstraße verschwunden sein. Die Suche nach alternativen Standorten beginnt.

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Autor:

Markus Richter

„Das bedeutet zugleich, dass spätestens ab diesem Zeitpunkt die Mobilfunkversorgung der Innenstadt von dort aus nicht mehr erfolgen kann“, sagt Jörg Borm aus der Unternehmenskommunikation von E-Plus. Die zweite Anlage auf dem Hochhaus gehört der der Deutschen Telekom. Mitbewerber E-Plus hatte – wie berichtet – einen neuen Masten auf dem Gelände des Klärwerks installiert und dafür einen Mietvertrag mit der Stadt abgeschlossen. Borm sagt, man hoffe, den neuen Mobilfunkstandort zeitnah in Betrieb nehmen zu können.

Die Reichweite der bisherigen Antenne kann der neue Mast aber nicht alleine leisten. Und so werde ein weiterer Standort im westlichen Bereich der Innenstadt benötigt. „Bisher geführte Gespräche mit Eigentümern waren erfolgreich“, sagt der Pressesprecher, ohne Details zu nennen. Man hoffe aber, auch dort „in Kürze mit dem Bau beginnen zu können“. Mehr Strahlungsbelastung sei dadurch nicht zu erwarten. Eine Anfrage bei der Telekom blieb gestern unbeantwortet.

Die Sparkasse hatte allen Mietern ihres Hochhauses gekündigt. Darüber, was mit der Immobilie geschieht, gibt es noch keine offiziellen Angaben. Denkbar wäre ein Abriss bis auf das Erdgeschoss, in dem das Geldinstitut seine Räume hat. Nicht gänzlich ausgeschlossen, aber doch unwahrscheinlich ist, dass das Hochhaus saniert wird und erhalten bleibt.

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