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Neuer Verein für neue Freilauf-Fläche

Eldagsen. Die meisten Leute haben im neuen Jahr neue Vorsätze: abnehmen, weniger Rauchen, mehr Sport machen. Bei Iris Wiegmann ist das anders. Sie hat noch den gleichen Vorsatz wie im vergangenen Jahr: Springe soll eine neue Freilauffläche für Hunde bekommen. Damit der Plan endlich umgesetzt werden kann, möchte Wiegmann jetzt einen Verein gründen.

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80 Mitglieder hat die Springerin in einer Facebook-Gruppe zum Thema bereits versammelt. Nun soll aus der virtuellen Gruppe eine reale werden. Dazu ist am Sonnabend, 17. Januar, um 18 Uhr das erste Treffen im Eldagser Restaurant Berggarten geplant. „Ich hoffe, dass möglichst viele kommen“, sagt die Initiatorin.

Angefangen hatte alles damit, dass sich im Sommer Hundehalter beim Beschwerdeausschuss der Stadt darüber beklagten, dass es keinen Platz gäbe, auf dem Hunde das ganze Jahr über unbeschwert toben dürfen. Ohne Leine. Die Stadt signalisierte Verständnis, helfen konnte sie aber nicht. Sie habe schließlich kein Geld. Das bleibt auch so. Wiegmann und ihre Freunde haben bereits Briefe an alle Rats-Fraktionen geschrieben. Die Antworten seien ernüchternd gewesen, klagt die Springerin.

Für Hundehalter wie Wiegmann ein klarer Fall: Dann müssen eben andere Finanzierungsmöglichkeiten her. „Durch die Vereinsbeiträge hätten wir wenigstens eine gewisse Basis, etwa um die Pacht für das Grundstück bezahlen zu können.“

Zudem hofft sie, dass ein Verein bei der Stadt ganz anders wahrgenommen werde. „Vielleicht klappt es ja doch noch mit der städtischen Hilfe“, sagt sie. Geplant ist jedenfalls, dass nach der Vereinsgründung erneut Kontakt mit der Lokalpolitik aufgenommen wird.

Konkrete Vorstellungen darüber, wie die gewünschte Freilauffläche sein müsste, gibt es bereits: „Wir bräuchten mindestens 3000 Quadratmeter.“ Zudem müsste ein Zaun um das Gelände gezogen werden, damit frei laufende Hunde nicht in die Nachbarschaft ausbüxen können.

Ein Angebot für ein Grundstück hätten Wiegmann und ihre Freunde schon: im Deister. Bisher ist ungeklärt, ob es mit einem Zaun von der Umgebung abgegrenzt werden dürfte.

Das – genauso wie die Finanzierungsfrage – soll sich in den kommenden Wochen klären. Ob das gelingt, hängt auch davon ab, wie viele Hundefreunde morgen Abend im Berggarten vorbeikommen. Für einen Verein braucht es jedenfalls mindestens sieben Mitglieder.



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