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Springer Verein züchtet jetzt auch „Großchinchilla-Kaninchen“

Neue Rasse beim KZV begrüßt

Springe (ram). Der Kaninchenzuchtverein (KZV) 122 Springe hat eine neue Rasse in seine Zucht aufgenommen: das bläulich getönte, aschgraue „Großchinchilla“-Kaninchen. Zuchtwartin Astrid Lampen und Züchter Hans-Jürgen Böhnsch stellten die neue Gattung bei einer Mitgliederversammlung im Kulturheim vor.

Züchter Hans-Jürgen Böhnsch mit einem Großchinchilla-Kaninchen.

„Das Chinchillakaninchen, das wahrscheinlich aus Russenkaninchen, Blauen Wienern und Wildkaninchen hervorgegangen ist, wurde erstmals 1913 in Paris gezeigt“, ging Lampen zunächst auf die Geschichte der Spezies ein. Um 1920 gelangte die Art, deren Name von der ähnlichen Fellfarbe der Chinchilla-Maus abgeleitet wurde, über die Niederlande nach Deutschland.

Im Gegensatz zum Kleinchinchillakaninchen mit einem geschlechtsabhängigen Gewicht von 2,25 bis 3,25 Kilogramm erreicht das Großchinchillakaninchen mit 4,5 und 5,5 Kilogramm sein „optimales Kampfgewicht“. Die Jungtiere werden blauschwarz geboren, die erste Umfärbung erfolgt mit fünf bis sechs Tagen, nach zwei Wochen sind sie chinchillafarben. „Für eine gute Bewertung muss das Tier unter anderem über ein griffiges Fell und faltenfreie beziehungsweise offen getragene Ohren verfügen“, ging Böhnsch auf Details ein.

Der KZV-Vize und ausgebildete Preisrichter wird seine neue Züchtung erstmals auf der Lokalschau am 7. und 8. November im Kulturheim der Öffentlichkeit präsentieren.

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