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Neue Mobilbauten am OHG eröffnet

SPRINGE. Erst war die Rede vom neuen Schuljahr im August 2018, dann wurden es die Herbstferien und auch die konnten nicht eingehalten werden – immer wieder hatte sich die Aufstellung der neuen Mobilbauten am Otto-Hahn-Gymnasium verzögert. Freitagnachmittag konnte das Nebengebäude nun endlich eröffnet werden.

Elke Riegelmann (v.l.), Kerstin Prietzel, Christian Springfeld, Heinrich Freimann, Katrin Kreipe und Daniela Steinig weihen die neuen Mobilbauten ein. Einen Namen für den neuen „Bunker“ wollen die Schüler im Rahmen eines Wettbewerbes vergeben. FOTO:
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Saskia Helmbrecht Redakteurin zur Autorenseite

Auch wenn sich die geplante Eröffnung immer wieder verschoben hatte, habe die Bauzeit am Ende nur vier Monate gedauert, sagt Bürgermeister Christian Springfeld, der sich die Räume am Freitag selbst angesehen hat. „Hier fehlt es einem an nichts.“

Mit insgesamt 1,65 Millionen Euro sei der Kostenrahmen eingehalten worden, sagt die städtische Bau-Ingenieurin Daniela Steinig, die von Schulleiterin Kerstin Prietzel für ihren „Riesen-Einsatz ein großes Lob“ bekam. Ab Montag werden die Schüler der siebten Klassen und zwei elften Klassen in dem neuen Gebäude unterrichtet.

Beim „Tag der offenen Schule“ konnten sich Schüler, Lehrer und Eltern am Freitag selbst ein Bild von dem Gebäude machen – und das OHG außerdem bei zahlreichen Mitmachaktionen auf dem gesamten Gelände kennenlernen.

Der neue Bunker soll die akute Raumnot nun lindern. Klar ist aber auch: „Das ist nur eine gute Notlösung“, betont Springfeld. Noch ist unklar, wie es mit dem Hauptgebäude weitergeht. Dort gab es in den vergangenen Tagen erneut Wasserschäden, so Prietzel.

Sollten wieder Räume gesperrt werden müssen, habe man mit den Mobilbauten immerhin noch Ausweichquartiere. „Das Jahr 2019 ist das Jahr des Nachdenkens“, so Springfeld. Die Stadt müsse sich jetzt intensiv Gedanken machen, wie es mit der räumlichen Situation im OHG weitergehen kann. Und das dürfe nicht „übers Knie gebrochen“ werden. Bereits im Mai 2018 wurde der alte marode „Bunker“ abgerissen, immer wieder klagten Schüler und Lehrer dort über massive Kopfschmerzen nach dem Unterricht – auch wenn die zahlreich durchgeführten Untersuchungen zu Schadstoff- und Schimmelbelastungen keinen Befund ergeben hatten.



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