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NDZ-Reihe: Für die Sicherheit der Senioren

SPRINGE. Drei Tage lang saßen die Senioren wieder auf der Schulbank: 18 Springer haben sich von der Polizei ausbilden lassen und dürfen sich nun Seniorensicherheitsberater nennen. Wir stellen sie und ihre Arbeit vor.

Sie sollen das Leben für Senioren sicherer machen: 18 ehrenamtliche Berater haben sich weiterbilden lassen – hier sind sie mit Vertretern von Polizei, Stadt und Politik zu sehen. Die NDZ stellt die Berater und ihre Arbeit in einer Reihe vor. FOTO: HE
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Saskia Helmbrecht Redakteurin zur Autorenseite

„Es ist toll, dass alle bis zum Ende durchgehalten haben und dass Sie drangeblieben sind – das kann man gar nicht genug wertschätzen“, lobt Bürgermeister Christian Springfeld das ehrenamtliche Engagement. Und betont: „Dieser Dienst für die Stadt ist unbezahlbar. Sie haben meine absolute Anerkennung.“ Von Verkehrsprävention und Zivilcourage über Diebstahlverhinderung bis hin zu Trickdiebstahl-Tipps und Brandschutz im Haushalt ließen sich die Springer von Experten der Polizei und Feuerwehr schulen.

Über den Hausnotruf informierte die Runde Mathias Bölke vom DRK Region Hannover. Ebenfalls zu Gast war Brigitte Ahrens von der Verbraucherzentrale Niedersachsen, um über Gewinnversprechen und das Widerrufsrecht zu sprechen. Über Opferhilfe berichtete wiederum Manfred Henze vom „Weissen Ring“.

Ziel ist es jetzt, sagt der Kontaktbeamte der Polizei, Jens Günther, die Themen in der Altersgruppe weiterzutragen – in welcher Form das geschieht, sei den Senioren überlassen. Zudem könnten sich alle Bewohner an die Berater wenden, wenn sie sich etwa nicht trauen, bei der Polizei direkt anzurufen. „Wenn ich meinen Nachbarn oder Bekannten anrufe, sind die Hemmschwellen natürlich geringer.“

Die Polizei sei aber trotzdem oft auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. „Tun Sie uns daher einen Gefallen und rufen Sie uns an“, betont auch Kommissariatschef Christian Krone. Die Polizei geht davon aus, dass die Ausbildung dabei helfen kann, das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, zu reduzieren – auch für deren Freunde und Bekannte. Ziel des Projektes ist es, mehr Ältere mit der polizeilichen Präventionsarbeit zu erreichen.



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