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NDZ-Leser diskutieren: Zurück zur Nachtabschaltung der Straßenlaternen, um Energie zu sparen?

Tut die Stadt Springe genug, um Energie zu sparen? Die Antwort mehrerer NDZ-Leser auf diese Frage ist ein eindeutiges Nein. Sie fordern im sozialen Netzwerk Facebook, die Nachtabschaltung der Straßenlaternen wieder einzuführen.

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Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite
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„Was nicht brennt, kostet auch kein Geld“, sieht etwa Dirk Roland neben dem Klimaschutz auch finanzielle Vorteile. Melanie Specht erinnert daran, dass es früher auch ohne das Dauerleuchten der Laternen ging. „Mama hat uns eine Taschenlampe mitgegeben. War damals total spannend. Aber unsere Mimimi-Gesellschaft bekommt sowas ja nicht mehr auf die Kette“, meint Jonas Quinn dazu. Auch Anja Frantzen würde die nächtliche Dunkelheit begrüßen: „Das wäre der Hammer. Dann wäre es in meinem Garten nachts nicht mehr taghell.“

In Zeiten, in denen Energie gespart werden müsse, sei es ein Unding, dass einige Laternen rund um die Uhr brennen. Auch am Bahnhofskiosk sei das seit langem der Fall, hat ein 86-jähriger Springer beobachtet, der sich direkt an die Redaktion gewandt und auf den Missstand hingewiesen hat: „Das sind mindestens ein Dutzend ganz starke Lampen.“ Er habe das Problem schon an mehreren Stellen angesprochen.

„Die Beleuchtung brennt Tag und Nacht“

Genau das gleiche passiere an der B 217-Brücke an der Eldagsener Straße, in der Nähe vom OHG, schreiben Melanie Specht und Dirk Roland: „Die Beleuchtung brennt Tag und Nacht.“ Roland hat den Eindruck: „Man könnte meinen, es ist überhaupt nicht gewollt Strom zu sparen.“ Und Dirk Schramm findet, auch die Energie, die für den Betrieb der seiner Meinung nach „unnützen“ Brunnen in der Stadt benötigt werde, könnte besser an anderer Stelle investiert werden.

Während in Hannover einige Verwaltungsgebäude nachts nicht mehr angestrahlt werden – Beginn war am Donnerstag mit dem Illuminations-Aus für das Neue Rathaus –, denke man im Springer Rathaus bisher nicht über so einen Schritt nach, sagt Vize-Verwaltungschef Clemens Gebauer. Die Diskussion über die Nachtabschaltung dürfe gerne geführt werden, aber: „Wir werden es in dem Punkt nie allen Recht machen können.“ Springe hatte das Modell jahrelang getestet, gab dann aber dem Widerstand aus der Bevölkerung nach.

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