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NDZ-Gäste spenden für THW-Helfer - trotz Absage des Braunkohlessens

Das NDZ-Braunkohlessen musste in diesem Jahr wegen der Pandemie ausfallen. Die geladenen Gäste waren dennoch in Spenderlaune – so ist eine stattliche Summe zusammengekommen, die NDZ-Verleger Burkhard Schaper und Redaktionsleiter Christian Zett jetzt übergeben haben.

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Saskia Helmbrecht Redakteurin / Digitalkoordinatorin zur Autorenseite
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SPRINGE. Wochenlang war das Springer THW nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen im kräftezehrenden Einsatz. Die Ehrenamtlichen pumpten etwa im Krisengebiet Euskirchen Wassermassen ab, weil an der Steinbachtalsperre die Dämme zu brechen drohten. Sie halfen bei der Vermisstensuche, der Bergung von Autos oder beim Abpumpen zahlreicher Keller. Jetzt können sich die Mitglieder dank zahlreicher Spender und auf Vermittlung der Neuen Deister-Zeitung über finanzielle Unterstützung freuen.

2600 Euro für die Förderer des THW Springe

Stolze 2600 Euro konnten NDZ-Geschäftsführer Burkhard Schaper und Redaktionsleiter Christian Zett jetzt an die THW-Helfervereinigung in Springe übergeben. Trotz der coronabedingten Absage des NDZ-Braunkohlessens im Jagdschloss hatten zahlreiche eingeladene Gäste des Benefizabends an ihrer Spende zugunsten der THW-Förderer festgehalten.

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„Wir freuen uns wirklich sehr über dieses Engagement für den guten Zweck und bedanken uns bei den Spendern. Springe hält auch in diesen Zeiten zusammen“, lobte Geschäftsführer Schaper während der Spendenübergabe.

Bei der Geldsummer fehlten dem Vorsitzenden Rolf Dangers fast die Worte. „Wir können das Geld sehr gut einsetzen“, sagte er.

Helfervereinigung feiert nächstes Jahr 40-Jähriges

Das Geld solle über die Helfervereinigung, die einspringt, wo der Bund die Finanzierung nicht aufbringt, bei der Beschaffung eines Notstromaggregats sowie eines Hochwasserschutzsystemes helfen, so Springes THW-Chef Dirk Werz. Auch der Ortsverband bedanke sich herzlichst bei den Spenderinnen und Spendern für die großzügige Unterstützung, „die uns aber auch der Bevölkerung im Krisenfall zugute kommt“, so Werz. „Mehr als 8500 Einsatzstunden haben die Helfer dieses Jahr geleistet“, bilanzierte Dangers. Der Ortsverband Springe wurde 1965 gegründet. Seit dem Jahr 1998 hat er seinen Sitz in der Unterkunft „In der Wanne 5“. Herzstück des Ortsverbandes ist der Technische Zug. Neben den Baufachberatern, Beratern für Hochwasserschutz und Deichverteidigung oder dem Schneelast-Messtrupp gibt es unter anderem auch den Fachzug Logistik in Springe.

Die Helfervereinigung wurde 1982 gegründet und feiert im kommenden Jahr ihren 40. Geburtstag. Der Verein konnte unter anderem schon einen Radlader kaufen, einen Pkw-Anhänger, ein Aggregat, Zelte, Pumpen, Rettungssägen, Kleidung und vieles mehr. Dinge, die im Zuge der Standardausstattung nicht durch den Bund gestellt werden. Darüber hinaus unterstützt der Verein die Jugendgruppe. Weitere Mitglieder, aber auch Helfer für die Einsatzgruppen seien jederzeit willkommen.

Brinkhaus lobt das THW-Engagement

Großes Lob und Dank gab es auch von Ralph Brinkhaus. Der Fraktionschef von CDU und CSU im Deutschen Bundestag hatte als Ehrengast für das NDZ-Braunkohlessen zugesagt. Er lobte, das THW habe bei der Bewältigung der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz „großartige Arbeit geleistet“. Allein der THW-Ortsverband Springe sei mit über 30 Helferinnen und Helfern in einem mehrwöchigen Einsatz vor Ort gewesen, erinnert Brinkhaus: „Für ihre Hilfe und ihren Einsatz danke ich den Frauen und Männern aus dem Ortsverband ganz herzlich.“ Er freue sich, so der Fraktionschef, „dass so viele Spender die Arbeit des THW unterstützen und in diesem Jahr ihre Spende dem Förderverein des THW-Ortsverbandes Springe zu Gute kommen lassen“.




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