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Nachwuchs-Zimmerer Erik Alexander Bart gehört zu den besten

GESTORF. Drei Tage Vorbereitungszeit, neun Stunden Zeit für die Prüfung: Dass der Zimmerer Erik Alexander Bart den Landessieg im Leistungswettbewerb der besten Nachwuchshandwerker davontragen würde, daran hat er bis vor zweieinhalb Jahren sicherlich nicht gedacht.

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Autor:

Anne Brinkmann-Thies

Denn Erik Alexanders Ausbildung bei der Firma „Dach und Fachwerk“ in Gestorf begann im September 2015, nachdem er zuvor drei Jahre lang Hundeschlittentouren in Kanada und auf Island geführt hatte. Nach dem Abitur, das der geborene Niederländer in Utrecht ablegte, zog es ihn zunächst in die Ferne und den hohen Norden.

Handwerk an den
Hundeschlitten-Stationen

Besonders die einsam gelegenen Hütten an der Hundeschlitten-Station jenseits des nördlichen Polarkreises im kanadischen Nordwesten erforderte aber auch schon viel handwerkliches Geschick. „Reparaturen mussten selbst gemacht werden“, erinnert sich Bart. Als es ihn der Liebe wegen in die südliche Region Hannover führte, war der Weg, eine Zimmerer-Lehre in Gestorf zu beginnen, nicht mehr weit.

Seine Gesellenprüfung vor der hannoverschen Handwerkskammer legte der 24-jährige Niederländer dann mit Bestnoten ab und qualifizierte sich damit für den Landeswettbewerb, an dem die Sieger der sechs niedersächsischen Handelskammern gegeneinander antreten mussten.

Die Aufgabe, ein kleines Dachmodell zu fertigen, löste Bart mit Bravour und qualifizierte sich damit für den Bundeswettbewerb.

Dass er hier als Zehntplazierter im Mittelfeld landete, sei ja nicht schlecht, sagt der jungen Zimmerer. Und auch seine Arbeitgeber Gerd Schneider und Jörg Depenbrock freuen sich mit ihrem frisch gebackenen Gesellen.

„Wir sind fürchterlich stolz, dass er es soweit gebracht hat und so viel Engagement gezeigt hat“, sagte Depenbrock. Bart habe viel Willen gezeigt, dass sei anerkennenswert. Der Betrieb sei sehr froh, dass der junge Zimmerer seine Gesellenzeit weiterhin bei „Dach und Fach“ verbringe, so Depenbrock.

Der Handwerksbetrieb ist seit 1994 in Gestorf angesiedelt und bildet jährlich zwischen drei und sechs Azubis aus.

Zwar habe der Betrieb schon mehrere erfolgreiche Absolventen bei der Handwerkskammer gehabt, Bark aber sei wirklich herausragend, sagte Depenbrock.



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