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Auch CVJM vom Wasser heimgesucht

Nach der Flut: Springfeld dankt Helfern

Bürgermeister Christian Springfeld hat sich nach der Hochwasserkatastrophe in Bennigsen bei den Helfern bedankt – und setzt auf die konsequente Modernisierung der Kanalisation. Gleichzeitig werden immer mehr Hochwasser-Schäden bekannt.

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Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

SPRINGE. Bürgermeister Christian Springfeld hat sich bei den Helfern der Hochwasserkatastrophe in Bennigsen bedankt – und setzt auf die konsequente Modernisierung der Kanalisation. Gleichzeitig werden immer mehr Hochwasser-Schäden bekannt.

„Das war ein schreckliches Jahrhundertereignis. Dem ist keine Kanalisation der Welt gewachsen“, meint Springfeld. Und spricht sich für eine konsequente Umstellung vom Misch- aufs Trennsystem für Abwasser aus. „Es zeigt sich, wie wichtig das ist, um Oberflächenwasser bei starken Niederschlägen aus der Schmutzwasserkanalisation herauszuhalten, damit es nicht mehr in die Keller drückt.“

In dem Zusammenhang lobt Springfeld die anstehenden Investitionsprogramme in die Stadtentwässerung, sie seien „nicht überdimensioniert“, sondern eine „einzig richtige Reaktion auf die zunehmenden Wetterkapriolen.“ Die Arbeit der Feuerwehr zog sich am Freitagabend bis zwei Uhr morgens hin. Insgesamt rückten 120 Helfer zu 81 Einsätzen aus, auch am Sonnabend pumpten Ehrenamtliche der Feuerwehr Bennigsennoch einen Keller leer.

Mittlerweile werden immer mehr Hochwasser-Schäden bekannt: Neben dem Freibad, in dem das Wasser die Technik ruiniert hat (die NDZ berichtete) wurde auch der Lagerraum des CVJM Bennigsen-Lüdersen vom Hochwasser heimgesucht. Laut Verein sind alle Spiele durchnässt und unbrauchbar. Auch an den Liederbüchern und an Elektrogeräten sind Schäden entstanden. Die Mitglieder bitten um Sachsspenden: Karten- und Brettspiele sind gefragt.

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