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Mit gestohlenem Auto vom Blitzer erwischt

SPRINGE. Er war bei einer Security-Firma angestellt und hatte aushilfsweise bei einem Springer Unternehmen als Urlaubsvertretung gearbeitet:

Foto: Archiv

Autor

Anne Brinkmann-Thies Reporterin

Als die Beschäftigung für einen 27-jährigen Mann aus Peine im Sommer 2017 endete, gab er ein Auto des Springer Unternehmens einfach nicht zurück und fuhr mit dem gestohlenen Fahrzeug über mehrere Wochen durch Deutschland.

„Das war eine dumme Aktion“, erklärte der junge Mann sein Verhalten jetzt der Strafrichterin am Springer Amtsgericht. Er sei in einer misslichen Lage gewesen, weil er kein eigenes Auto besessen habe. „Dann aber wäre ich entlassen worden“, sagte der Peiner. Dass er mit dem Auto im Wert von rund 12 000 Euro auch noch geblitzt worden ist, wie ihm die Strafrichterin nun erklärte, überraschte den jungen Mann: „Oh, davon wusste ich gar nichts“. Kein Wunder, war doch der Bußgeldbescheid an die Springer Firma und nicht an den 27-Jährigen gegangen.

Ob der Diebstahl nicht zuletzt deshalb zugeordnet werden konnte, blieb in der Verhandlung offen. Der Peiner jedenfalls kassierte nun eine Freiheitsstrafe von zehn Monaten – ohne Bewährung. Denn der junge Mann steht nicht nur unter laufender Bewährung.

Wegen Betrugs ist er vor einem anderen Gericht auch zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Die muss er in wenigen Wochen antreten, sobald er eine Weiterbildungsmaßnahme abgeschlossen hat.



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