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Märchenhafte Aufführung beim Sozialverband Gestorf / Zahlreiche Aktivitäten für 2009 geplant

Mit frechen Liedern in die Herzen der Zuschauer

Gestorf (vob). Ein Hänsel im Urlauber-Look, eine Gretel, die von ihrem Pascha-Bruder genug hat, Rapunzel mit nur schulterlangen Haaren und eine Hexe auf der Jagd nach dem Bundessportabzeichen – die Jahresversammlung des SoVD-Ortsverbandes Gestorf war märchenhaft modern.

Märchenfiguren des 21. Jahrhunderts: Die Kinder der Grundschule

Grund hierfür war der bezaubernde Gastauftritt von Viertklässlern der Verlässlichen Grundschule Gestorf. Die Kinder hatten vor den begeisterten Sozialverbandsmitgliedern im Saal der Gaststätte „Weißes Roß“ gemeinsam mit ihrer Lehrerin Annette Schönfeld ein Minimusical auf die Beine gestellt, in dem altbekannte Märchenfiguren sich so zeigen, wie sie heute sind: Ein Aladin, der nur noch mit Hochgeschwindigkeitsteppich unterwegs ist und sieben Zwerge im Streik um mehr Lohn.

Kostüme selbstgenäht

Trotz aller Querelen und Unwegsamkeiten, die so ein Märchenfigurleben im 21. Jahrhundert mit sich bringen, fanden sich nach einem bunten Reigen aus lustigen Dialogen und fröhlich frechen Lieddarbietungen letzten Endes doch alle bei Hänsel zusammen, um mit ihm Geburtstag zu feiern.

Die Darbietung in den von den Eltern in liebevoller Handarbeit selbst erstellten Kostümen fand großen Applaus.

Margrit Liesch
  • Margrit Liesch

Dann ging es zum offiziellen Teil über: Die Vorsitzende des Ortsverbands, Helena Ender, berichtet über die gemeinsame Weserfahrt im April vergangenen Jahres, die Teilnahme am Feuerwehr- sowie am Sommerfest und dem Weihnachtsmarkt. „Auch das Gartenfest bei uns zuhause bei viel Sonnenschein und guter Laune war ein voller Erfolg“, freute sich Ender. Für Mittwoch, 27. Mai, ist eine Tagesfahrt nach Brandenburg angesetzt. Am 18.07 findet das traditionelle Gartenfest bei Familie Ender statt. Die Weihnachtsfeier des Ortsverbandes wird am 6. Dezember stattfinden. „Ob für unsere männlichen Mitglieder eine eigene Spielgruppe etwa für Skat gegründet werden soll, können wir noch entscheiden, sagte Ender. Sie habe gehört, dass sich die Männer im Ortsverband wegen der meist auf Frauen zugeschnittenen Aktivitäten ein wenig benachteiligt fühlen würden.

Bei der Versammlung wurden die Mitglieder Margrit Liesch und in Abwesenheit Adolf Denecke für zehn Jahre Verbandstreue geehrt.

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