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Mehr Geburten in Springe: Region legt Statistik vor

SPRINGE. Nachdem sechs Jahre lang die Geburtenzahlen kontinuierlich gestiegen sind, ist die Zahl der Geburten 2018 in der Region Hannover wieder zurückgegangen – allerdings nur sehr gering. Das geht aus der neuen Bevölkerungsstatistik hervor, die die Region am Montag veröffentlicht hat.

In Springe wurden 2016 228 Kinder geboren, 2017 waren es 265 und 2018 268 – also sogar drei mehr. Die Deisterstadt ist eine von acht der 20 Städte im Umland, die mehr Geburten verzeichnen. In Seelze hat der hohe Geburtenzuwachs (43 Geburten mehr) sogar dazu geführt, dass in der Stadt erstmals seit 2004 die Zahl der Geburten wieder über der Zahl der Todesfälle liegt

Auch über die Fertilitätsrate, die angibt, wie viele Kinder eine Frau durchschnittlich im Laufe des Lebens bekommt, gibt die Statistik Auskunft. In Springe ist die Zahl mit mehr als 1,8 besonders hoch.

Der Anteil der 2018 geborenen Kinder, deren Mutter eine ausländische Staatsangehörigkeit hat, liegt in Springe bei etwa 23 Prozent.

Da der Rückgang insgesamt aber ausgesprochen gering ausgefallen ist, stagniert die Geburtenzahl letztlich.

Nachdem 2017 die Kommunen in der Region Hannover überwiegend Zuwächse bei der Geburtenzahl zu verzeichnen hatten, ist die Entwicklung 2018 in der Region Hannover uneinheitlich verlaufen. Acht der 20 Städte und Gemeinden im Umland (Burgwedel,Gehrden, Hemmingen, Neustadt a. Rbge., Seelze, Springe, Wennigsen (Deister) und Wunstorf) sowie die Landeshauptstadt Hannover vermelden im Vergleich zum Jahr 2017 mehr Geburten. Im Falle von Burgwedel (plus 24,0 Prozent), Seelze (12,1 Prozent) und Gehrden (10,0 Prozent) wuchs die Zahl der Geburten gegenüber dem Vorjahr dabei sogar um einen zweistelligen Prozentwert. Sechs Kommunen (Barsinghausen, Burgdorf, Isernhagen, Pattensen, Ronnenberg, Uetze) haben 2018 eine niedrigere Geburtenzahl als 2017. Die Geburtenzahl liegt in diesen Kommunen jedoch nur geringfügig unter dem Vorjahreswert beziehungsweise immer noch über dem Niveau des Jahres 2016.

Grundlage der Bevölkerungsstatistik der Region Hannover sind die Auskünfte aus den Einwohnermelderegistern der Städte und Gemeinden. Die verfügbaren Daten umfassen die verarbeiteten melderechtlichen Informationen nach dem für den KOSIS-Verbund erstellten Abzugsmuster. Die Region Hannover bereitet daraus die Daten für die 20 Städte und Gemeinden des Umlands selbst auf und ergänzt diese punktuell um die eigenständig erstellte Bevölkerungsstatistik der Landeshauptstadt Hannover.

Der vollständige Inhalt der „Statistischen Kurzinformationen 7/2019“ kann im Internet unter www.hannover.de eingesehen oder heruntergeladen werden.




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