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Mehr als 35.000 Menschen in der Region haben die Erstimpfung erhalten

Eine positive Zwischenbilanz zum Stand der Corona-Impfungen ziehen Stadt und Region Hannover. Die erste Woche mit Betrieb für die Öffentlichkeit im gemeinsamen Impfzentrum sei gut verlaufen, heißt es in einer Pressemitteilung der Region.

 

Rund 2200 Menschen sind demnach in der ersten Februarwoche im gemeinsamen Impfzentrum auf dem Messegelände geimpft worden. Insgesamt haben inzwischen mehr als 35.000 Menschen aus der Region Hannover die Erstimpfung erhalten. „Damit liegt die Impfquote in der Region Hannover bei 2,5 Prozent“, sagt Dr. Axel von der Ohe, Finanz- und Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Hannover. 

Die Erstimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen seien bis auf wenige Fälle abgeschlossen. „In einigen Einrichtungen mussten die Termin verschoben werden, da zu viele Bewohnerinnen und Bewohner und Pflegekräfte erkrankt waren“, erläutert Cordula Drautz, Finanz- und Gebäudedezernentin der Region Hannover. Die Zweitimpfungen würden sich nach jetziger Planung bis in die erste Märzwoche ziehen. Grund für die leichte Verzögerung gegenüber der bisherigen Planung sei, dass seit der vergangenen Woche auch der Moderna -Impfstoff verabreicht wird. „In diesen Fällen findet die Zweitimpfung erst nach vier und nicht nach drei Wochen statt“, sagt Drautz. Auch die Impfung von Krankenhauspersonal sei inzwischen weiter vorangeschritten: Mehr als 5000 Fachkräfte aus den Kliniken hätten bereits die erste Spritze erhalten.

Im Impfzentrum auf dem Messegelände werden Stadt und Region in der kommenden Woche die Kapazitäten hochfahren: „Geplant ist, ab Mittwoch 1000 Personen pro Tag neu zu impfen“, kündigt von der Ohe an. „Die Ankündigung des Landes, bis Ende März rund 49.000 Dosen für neue Erstimpfungen zu liefern, gibt uns Planungssicherheit, sodass wir künftig auch längerfristig Termine in das Buchungssystem einstellen können.“ Eine Schwierigkeit in der ersten Betriebswoche war gewesen, dass einige Menschen erst nach dem avisierten Termin ihre Terminzusage per Post erhalten hatten. „Diejenigen, die dann verspätet zum Impfzentrum gekommen sind, wurden trotzdem geimpft“, betont von der Ohe. Er hoffe, dass solche Irritationen nicht mehr auftreten, wenn die zeitlichen Vorläufe etwas größer sind.

 „Wir sind immer noch am Anfang eines Langstreckenlaufs“, resümiert Drautz. „Aber die ersten Kilometer sind geschafft. Wir wissen, dass wir gut aufgestellt sind, um auch den Rest der Strecke zu bewältigen.“




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