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Lebenshilfe Springe auf Wachstumskurs

SPRINGE. „Es geht voran“, ist Lebenshilfe-Geschäftsführer Burkhard Luthmann überzeugt. Er klärte jetzt umfassend über die Zukunftspläne der Einrichtung auf. Die Tagesförderstätte platzt fast aus den Nähten. Es werden dringend Räume für ältere Behinderte benötigt, die aus dem Lebenshilfe-Arbeitszyklus ausscheiden.

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Autor:

REINHOLD KRAUSE

Die alte Sparkassenfiliale am Oberntor, an der Ecke zum Mühlenweg, sei wie geschaffen für die Bedürfnisse, so Regine Melzer-Krieger, die Vorsitzende des Lebenshilfe-Vereins. Die Verhandlungen über den Kaufpreis für das barrierefreie Objekt laufen, die Grundzüge seien aber durchkalkuliert.

Sämtliche Förderanträge seien gestellt beziehungsweise sind in der Antragsbearbeitung. Das überzeugte die Versammlungsteilnehmer: Sie gaben dem Vorstand freie Hand für alle weiteren Verhandlungen.

Luthmann und Melzer-Krieger gaben an dem Abend zahlreiche Details bekannt. Die derzeit in der Immobilie vorhandenen Glasraumteiler sowie die abgehängte Decke müssen demontiert werden, um Trennwände einbauen zu können. Die Sanitäranlagen müssen behindertengerecht werden, und auch der Brandschutz fordert nennenswerte Investitionen. Die Kellerräume könnten als Archiv genutzt werden. Auch der Beratungsraum, der später im Lebenshilfe-Neubau in der Heidstraße errichtet wird, könne vorübergehend mit in die „Sparkasse“ einziehen.

„Springe wird wach, was die Lebenshilfe angeht“, meint Luthmann. „Der Dornröschenschlaf, in dem sich die Einrichtung befunden hat, neigt sich dem Ende“, ist er sicher. Es gebe beachtliche Zuwächse. „Ich erlebe Springe als sehr inklusionsfreudig.“ 13 Neuanmeldungen in den vergangenen Wochen bei der Tagesförderung sprächen für sich. Und auch der Lebenshilfe-Verein verzeichne steigende Mitgliederzahlen.

Wenn der Kauf und der Umbau vollzogen sind, sollen in das Gebäude am Oberntor bis zu 20 Personen, die nicht mehr in der Tagesförderstätte tätig sind, umziehen. Bis zu vier neue Mitarbeiter werden für den neuen Zweig der Einrichtung benötigt. Neben zwei Fachkräften sollen nach Vorstellung der Geschäftsführung eine angelernte Person und ein Bundesfreiwilligendienst-Leistender (Bufdi) das 75-köpfige Mitarbeiterteam verstärken. Luthmann ist überzeugt: „Nur wenn wir weiterhin expandieren, können wir uns den bis 2024 sinkenden Entgelten für die Tagesförderstätte entgegenstemmen.“



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