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Lastwagen zerstört Weihnachtsmarktschild

SPRINGE. Zu beneiden sind sie wahrlich nicht: Ortsbürgermeister Karl-Heinz Friedrich und sein Amtsvorgänger Carsten Marock sowie Markt-Organisator Torsten Blei stehen in der Kälte. Knapp drei Grad minus stehen auf dem Thermometer, der Frost nagt an Händen und Füßen. Aber die Arbeit muss gemacht werden.

Gerade gerückt: Torsten Blei schaut einem Stadt-Mitarbeiter im Radlader zu. Schräg: Das Gerüst neigt sich zur Seite. FOTOS: MISCHER
Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Die Sache ist so: Die in Deutschland maximal zulässige Fahrzeughöhe beträgt vier Meter. Jede Durchfahrt, die niedriger ist, muss als solche gekennzeichnet werden. Und das Tor, das Besucher auf dem Weihnachtsmarkt am Rathaus willkommen heißen soll, war mindestens einen halben Meter niedriger. Ein Warnschild stand aber trotzdem nicht davor.

Zum Leidwesen des Lastwagenfahrers, der mit dem Holzbau kollidiert ist. „Der Mann hat sich bei der Polizei gemeldet“, sagt Werner Mosch vom Ordnungsamt. Schuld dürfte er wohl nicht sein an dem unfreiwilligen Unfall. In dessen Folge hing das Schild gestern auf halb Acht. Schäden waren unter anderem an der Holzkonstruktion entstanden, die Torsten Blei mühselig gebaut hatte, auch einige Glühbirnen waren kaputt. Auch Teile des Gerüsts, auf dem das Schild verschraubt war, waren nicht mehr heile.

„Wieder gerade richten – und dann ist gut“, kommentierte Marock das, was dann folgen sollte. „Wir müssen es ja wieder hinbekommen“, sagt Eric Haake, der eigens für die Schild-Rettung herbeigeeilt war. Allerdings war dann noch ein weiteres Problem zu lösen: Nämlich das mit der Höhe.

Das Einfahrtsschild musste gut einen halben Meter nach oben wachsen. Mithilfe des Gerüsts, auf dem die Konstruktion befestigt ist, war das kein Problem – der herbeigerufene städtische Radlader trug zur schnellen Erledigung der Herausforderung bei.

Um weitere Schäden an der Konstruktion zu vermeiden, war die Einfahrt auf den Parkplatz, über die der Bogen gespannt war, am Dienstag gesperrt. Am Mittwoch ist sie frei gegeben – und hat die vorgeschriebene Mindesthöhe mittlerweile auch erreicht.



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