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Landwirte reparieren Feldweg bei Alvesrode

ALVESRODE. Das Rätsel um den asphaltierten Feldweg in Alvesrode scheint gelöst: Offenbar handelte es sich um eine Reparaturmaßnahme im Auftrag des Realverbandes, sagt Ortsbürgermeister Dieter Gonschorek.

Mit dem Fahrrad nicht mehr zu bewältigen: Anwohner ärgern sich, dass auf 200 Metern der Feldweg zwischen Alvesrode und Wisentgehege im Bereich der Hochspannungsmasten asphaltiert wurde. Die großen Teerreste verfangen sich in den Speichen.
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Saskia Helmbrecht Redakteurin zur Autorenseite

Somit handelt es sich nicht um eine wilde Müllablagerung, wie einige Anwohner befürchtet hatten.

„Das ist in erster Linie ein Landwirtschaftsweg, den die Bauern mit ihren Treckern nutzen“, sagt Gonschorek. Ein Anwohner meldete sich bereits Anfang Juli mit seiner Sorge, dass auf einem Feldweg zwischen Alvesrode und dem Wisentgehege in Richtung Kaiserallee lediglich Asphalt entsorgt wurde und wandte sich an die Redaktion der Neuen Deister-Zeitung. Seine Befürchtung: Bauarbeiter hätten die Reste von den Bauarbeiten auf der Bundesstraße 217 dort einfach entsorgt.

Die Abfallwirtschaft Region Hannover (Aha) war dem Hinweis daraufhin nachgegangen. Die Mitarbeiter vermuteten, dass es sich nicht um eine Müllablagerung handelte, sondern dass es so aussah, als ob jemand den Feldweg „notdürftig“ mit Asphalt ausbessern wollte, teilte Aha-Sprecherin Helene Herich damals mit.

Doch die Maßnahme trifft bei einigen Alvesrodern auf Unverständnis, so auch bei Hannelore Paulig. „Mit einem normalen Fahrrad ist die Strecke jetzt nicht mehr befahrbar“, ärgert sie sich.

Warum der Feldweg asphaltiert wurde, kann sie sich nicht erklären. „Mit dem neuen Belag ist der Weg dramatisch schlechter geworden.“ Sie könne nicht nachvollziehen, warum Verbindungswege, die mit dem Rad oder zu Fuß benutzt werden, jetzt unbefahrbar gemacht wurden. „Die Strecke ist nur noch von geübten Mountainbike-Fahrern zu bewältigen.“ Sie hofft, dass der unebene Belag jetzt noch geglättet wird, damit sie den Weg wieder nutzen kann.

Alvesrodes Ortsbürgermeister Gonschorek kann ihren Ärger verstehen: „Ja, das ist jetzt schwer mit dem Rad zu befahren“, gibt er offen zu. Er hofft aber, dass sich die Teerbrocken, wenn die Landwirte mit ihren Fahrzeugen unterwegs sind, noch festfahren.



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