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SPD-Mitglieder bestimmen Alvesroder mit absoluter Mehrheit zu ihrem Bewerber / Jetzt Entscheidung im Wahlkreis

Landtagskandidatur: Bennecke sticht Konkurrenz aus

Springe. Ein bisschen überrascht hat es ihn selbst auch: Rudolf Bennecke geht als Bewerber des Ortsvereins Springe ins Rennen um ein Landtagsmandat in gut einem Jahr. Mit mehr als 50 Prozent der Stimmen setzte sich Bennecke gegen seine parteiinternen Konkurrenten Michael Buckup und Katrin Kreipe durch.

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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

70 Mitglieder waren zu der Versammlung ins Deutsche Haus in Gestorf gekommen, um sich die drei heimischen Bewerber für die Landtagswahl anzuhören. Parteichef Eberhard Breszki sprach von einer „offenen und von gegenseitigem Respekt geprägten Vorstellung“, bei der Bennecke, Buckup und Kreipe noch einmal für sich warben und sich den Fragen der SPD-Mitglieder stellten.

Nach einer Aussprache ohne die Kandidaten kam es zur Wahl – bei der Bennecke mit großem Vorsprung gewann. „Ich hatte mir natürlich Chancen ausgerechnet. Aber diese Deutlichkeit hat mich auch etwas überrascht“, gestand der Alvesröder gestern gegenüber der NDZ ein.

Er freue sich, auf so eine große Mitgliederbasis in der Springer SPD bauen zu können. Für Bennecke gilt es nun, innerhalb des Wahlkreises 35 zu bestehen. Dabei muss er auch die Ortsvereine Hemmingen, Ronnenberg und Wennigsen von sich überzeugen, bevor bei einer gemeinsamen Delegiertenkonferenz am 16. März der endgültige Kandidat bestimmt wird.

Fest steht bereits, dass Bennecke mit der dortigen Ratsvorsitzenden Kerstin Liebelt Konkurrenz aus Hemmingen bekommt – auch in Ronnenberg soll sich dem Vernehmen nach ein Bewerber warmlaufen.

Für Bennecke ist indes klar: Gegen die Völksener CDU-Landtagsabgeordnete Gabriela Kohlenberg habe „nur ein Kandidat aus Springe“ eine Chance. „Wir sind die einwohnerstärkste Stadt im Wahlkreis. Wenn die Leute hier den SPD-Bewerber nicht kennen, wählen sie stattdessen Frau Kohlenberg.“

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