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Landesbehörde will Schadstellen flicken

SPRINGE. Gute Nachrichten von der Schlagloch-Front auf der Eldagsener Straße: Nach Informationen der NDZ wird das Land rascher für Abhilfe sorgen, als ursprünglich geplant.

Im schlechten Zustand: die Eldagsener Straße in Höhe der B 217-Brücke. Die schlimmsten Schlaglöcher sollen nun gefüllt werden – das hat das Land angekündigt. FOTO: ACKERMANN
Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Demnach könnten die tiefsten Schlaglöcher noch in diesem Monat grob geflickt und schlimmste Schäden damit ausgebessert. Die gesamte Deckschicht der Straße soll dann bis zum Sommer ausgebessert werden. Was letztlich den Ausschlag für die verhältnismäßig zügige Reparatur gegeben hat, ist indes unklar: Sowohl Bürgermeister Christian Springfeld (FDP) als auch die Landtagsabgeordnete Kerstin Liebelt (SPD) hatten angekündigt, sich des Themas anzunehmen. Und auch SPD-Ratsfraktionschef Bastian Reinhardt wurde aktiv: Er hatte die Schlaglöcher vermessen und seine Parteifreunde in Hannover um Unterstützung gebeten.

Offenbar hatten die Interventionen Erfolg: „Wir werden versuchen, so rasch wie möglich die größten Schäden zu flicken“, sagt Friedhelm Fischer, Chef des Geschäftsbereichs Hannover der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Allerdings sei fraglich, ob das technisch problemlos möglich sei. Denn für die Reparatur mit sogenanntem Kaltmischgut seien die Löcher womöglich schon zu groß. Die Straßenmeisterei prüfe derzeit, was machbar ist.

Fest steht aber offenbar bereits, dass im Sommer die alte, beschädigte Schicht abgefräst und die gesamte schadhafte Fahrbahndecke an der Stelle erneuert werden soll. Fischer rechnet damit, dass die neue Deckschicht dann vier bis acht Jahre halten wird. Im Idealfall würde danach die gesamte Straße ohnehin grundhaft erneuert – also auch der Unterbau. Das Geld für die Zwischen-Erneuerung stammt laut Fischer aus einem Topf, den die Landesregierung neu aufgesetzt hat, damit extrem schadhafte Straßenabschnitte repariert werden können, auf denen das Tempo bereits wegen der Schäden auf 30 Kilometer pro Stunde oder weniger reduziert werden musste. Dafür wurden im Landeshaushalt im vergangenen Jahr knapp zwei Millionen Euro eingestellt, etliche Buckelpisten wurden geflickt.



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