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500 Besucher und interessante Aussteller machen Veranstaltung in Eldagsen zum Erfolg / Frische Waren im Angebot

Kunsthandwerk und Tradition beim siebten Bärlauchfest

Eldagsen (si). „Wir hatten mit 500 Gästen fast so viele Besucher wie im vergangenen Jahr“ freute sich Küchenchefin Ute Bußmann vom Energie- und Umweltentrum Eldagsen nach dem siebten Bärlauchfest am Elmschen Bruch. An den 15 Ständen auf der Parkwiese gab es nahezu alles, was das Herz begehrt. Von hausgemachter Marmelade oder den Fruchtweinen, die Werner Habenicht aus Alferde feil hielt, bis hin zu reizvollen Bastelarbeiten. Im Mittelpunkt stand dabei natürlich der Bärlauch, den man in delikaten Speisen verkosten durfte. Wie beispielsweise am Stand der Eldagser Brotwerkstatt. Bäckermeister Dierk Schmidt bot das Waldgewächs in knusperfrisch gebackenem Teig an.

Nicht nur für kleine Besucher spannend: Ein Drechsler bei der Ar

Für die jüngsten Besucher gab es einen kleinen Flohmarkt. Die Kinder schauten aber ebenso neugierig einem Drechsler zu, der auf einer kleinen Drehbank mit scharfem Werkzeug wunderschöne Gefäße und Teller aus Holz zauberte. Besucherandrang herrschte ebenfalls bei Rudolf Krause vom Naturschutzbund Springe. An seinem Stand gab es eine Fülle interessanter Lektüre zum Nulltarif. Darin spiegelten sich neben der Vogelwelt auch Frösche, Käfer und Libellen wider.

Abgerundet wurde der Nachmittag mit Informationen über energiesparendes Bauen und Sanieren sowie mit Führungen durch die Botanik. Gudrun Fischer-Seidel aus Boitzum widmete sich als Kräuterfee besonders dem schmackhaften Küchenkraut Bärlauch. Der Name geht angeblich auf den Bären zurück, für den das Lauchgewächs im Frühling die erste Nahrung bietet.

Nabu: Im Zweifelsfall nicht selbst sammeln

Als Küchenkraut erfreut sich das Allium ursinum wachsender Popularität, erläuterte Seidel-Fischer. Das frische Kraut wird für Kräuterquark sowie für Suppen, Soßen oder Salat verwendet. Aufgrund dieser Beliebtheit zieht es immer mehr Menschen in den Wald, um das herzhafte Lauchgewächs selbst zu sammeln. Obwohl die Pflanze ihren charakteristischen Duft verströmt, wird sie von Sammlern immer wieder mit giftigen Doppelgängern, wie dem Maiglöckchen oder der Herbstzeitlosen verwechselt, das zu schwerwiegenden Folgen führt.

Der Nabu warnt die Sammler, im Zweifelsfall auf den Verzehr zu verzichten. Um Bärlauch vor giftigen Doppelgängern zu unterscheiden, reicht es meist, ein Stückchen Blatt zwischen den Fingern zu zerreiben. Tritt dabei nicht der typische knoblauchartige Geruch auf, sollte man das Kraut stehen lassen und die Hände gründlich reinigen.



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