weather-image
13°

Kulturkreis Springe buhlt um neue Mitglieder

SPRINGE. Es müssen mehr Mitglieder her: „Da muss ein Ruck durch die Stadt gehen“, sagt Kulturkreis-Chef Hinrich Bergmeier. Zwar sei die Zahl der Mitglieder, 145 sind es derzeit, nicht gesunken. Aber viele Mitglieder hätten mittlerweile ein hohes Alter erreicht, sodass man auf den Nachwuchs setzen müsse.

Eines der Glanzlichter des Programms: Friederike Starkloff spielt beim Sonderkonzert des Kulturkreises.
Mischer

Autor

Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

„Der Kulturkreis muss von allen Kulturbürgern in der Stadt getragen werden – das ist ja die Idee dahinter“, sagt Bergmeier. Zwar sei der Generationenwechsel im Vorstand mit einer jungen Schatzmeisterin und einem jungen Schriftführer vollzogen – allein bei den Mitgliedern lässt er noch auf sich warten. Um in die Offensive zu gehen, verteilt der Kulturkreis wieder frisch gedruckt Beitrittserklärungen – gleich direkt mit Einzugsermächtigung für die Jahresgebühr von 40 Euro.

Und auch sonst setzen Bergemeier und seine Mitstreiter auf ein junges, unkonventionelles Programm für die nächste Saison – nicht ohne die großen Klassiker. Dazu gehört etwa das Trio Flöte, Viola, Harfe mit Dejan Gavric, Philipp Nickel und Silke Aichhorn. Die Musiker werden am 14. Oktober im Jagdschloss unter anderem Vivaldi, Mozart und Ravel zu Gehör bringen.

In die Saison startet der Kulturkreis mit Musik aus der Zeit von William Shakespeare: „The Kings Delight“, so heißt die Gruppe um Florian Lohmann (Tenor) Luciano Lodi (Bass), Elisabeth Schwanda (Flöte), Barbare Hofmann (Viola da gamba) und Dennis Götte (Laute).

Am 25. November beglückt Konstanze Eickhorst die Springer mit Klaviersonaten von Haydn, Schubert und Beethoven. Und im Januar stehen für das Duo Barbara Buntrock und Daniel Heide Sonaten von Franz Schubert, Richard Wagner, Rebecca Clarke und Paul Hindemith auf dem Programm. Am 10. März folgt das Busch-Trio und am 28. April spielt das Amaryllis Quartett im Jagdschloss auf.

Glanzlicht des Jahres ist aber zweifelsohne das Sonderkonzert „Musik über Musik“. Dabei ist der Titel Programm: Gespielt werden Stücke, die wiederum andere Stücke zum Thema haben – heute würde man wohl Remix dazu sagen.

Dazu gehören etwa „Variationen über opus 27“ von Anton Webern, Rachmaninoffs Rapsodie über ein Thema von Paganini aus dem 4 Jahrhundert oder ein Stück von Johann Sebastian Bach. Friederike Starkloff (Violine), Katie Mahan (Klavier), das Piano Duo Tsuyuki-Rosenboom und Jamina Gerl am Klavier werden während des vierstündigen Konzerts alle Register der Musik über Musik ziehen.

Und dann die Lesungen! Die Reihe beginnt am 25. Oktober mit Sonja Beißwenger als Rezitatorin. Sie wird aus dem Roman „Wir werden erwartet“ von Ulla Hahn vortragen. Ihr folgt am 28. März eine Lesung Slyester von Hösslins aus dem Buch „Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde. Und am 6. Juni 2019 liest Sonja Beißwenger Passagen aus Arthur Schnitzlers Novelle „Fräulein Else“.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt