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Kürbisfest in Eldagsen: Erneut Besuchermagnet

ELDAGSEN. Die Mischung macht’s: Das Kürbisfest auf dem Hof Jänsch hat sich an diesem Wochenende einmal mehr als Besuchermagnet erwiesen.

Autor:

Anne Brinkmann-Thies

Aus nah und fern kamen die Gäste, um die Vielfalt der Beerenfrüchte und das Angebot von rund 50 Hobbykünstlern zu erleben. Zum neunten Mal hatte die Familie Jänsch unter dem Motto „Kürbis, Kunst und Kinderkram“ die Pforten ihres Hofs an der Langen Straße geöffnet.

Für viele ist das Fest rund um die vielfarbigen vitaminreichen Früchte rot im Kalender angestrichen. „Ich komme seit vielen Jahren und genieße das Ambiente und die Leckereien aus Kürbissen“, sagte Sylke Marx, die aus Nordstemmen nach Eldagsen gekommen war. Die Qual der Wahl hatte sie wie so manch anderer Besucher bei der Auswahl aus der Fülle der leckeren Kürbisse. Doch ein Helferteam aus Freunden und Familienangehörigen von Betriebsleiterin Maren Jänsch stand nicht nur mit Rat und Tat zur Seite, sie hatten auch Rezeptvorschläge für die vitaminreichen Früchte parat. „Wir verteilen zum ersten Mal Flyer auch mit den Rezepten von allen Erzeugnissen, die wir hier heute anbieten“, erklärte sie. Suppe, Waffeln, oder eine Frischkäse-Creme – die Besucher konnten es sich schmecken lassen.

Aus der Landeshauptstadt war Sven Fleischer mit seinem kleinen Sohn Ole auf den Hof gekommen. Und zwar mit einem festen Ziel im Auge: „Wir wollen Kürbisse im Freien schnitzen.“ In der Stadt sei das nicht möglich, erklärte Fleischer. Der dreijährige Ole half nicht nur tatkräftig beim Aushöhlen mit, er hatte sich auch schon überlegt, dass der Kürbis im heimischen Treppenhaus leuchten soll. Für die sechsjährige Franka, die mit ihren Eltern aus Pattensen gekommen war, stand fest: „Mein Kürbis kommt auf den Balkon.“

Neben den langen Tischen, an denen groß und klein die frechen oder furchteinflößenden Fratzen in die Früchte schnitzten, luden die Mitarbeiter des Waldpädagogikzentrums Wisentgehege zum Basteln ein. Toben und springen ausdrücklich erlaubt, hieß es für die Kinder in einer riesigen Strohburg unter einem Scheunendach.

Eine breite Produktpalette boten die Hobbykünstler feil, die teilweise sogar vor Ort zeigte, wie sie arbeiten. Tanja Kaun aus Hannover-Linden etwa zeigte, wie sie sogenannte Kanzashi-Blüten für Haarspangen nähte, die sie neben Stulpen, Mützen und Kosmetiktäschchen anbot. Feenhafte Wesen für das Kinderzimmer fertigte Jessica Scheer, die sich selbst Frau Holle nennt. Individuelle Namensarmbändchen nähte Noelle Wolf, während ihre Tante Christel im Spring am Nachbarstand dekorative Ketten zeigte. Und auch Naturseifen, herbstliche Blumendekos oder Vogelhäuschen fanden die Besucher an den langen Reihen der Aussteller. Und wer gestern das Lösungswort eines Kürbis-Quizes herausfand, konnte als ersten Preis einen Weihnachtsbaum gewinnen.




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