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KSG liebäugelt mit Mehrfamilien-Anlage am Kalkwerk

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Autor:

von Sandra Hermes

SPRINGE. Wohnraum für Flüchtlinge und Wohnungen, die für Familien, Senioren oder Alleinerziehende erschwinglich sind: Springe steht, wie viele andere Kommunen, vor der Herausforderung, mehr sozialen Wohnraum schaffen zu müssen. Zahlreiche Parteien hatten diese Aufgabe auch im Kommunalwahlkampf stark thematisiert.

Jetzt könnte die Kreissiedlungsgesellschaft (KSG) in dieser Sache in der Kernstadt aktiv werden. Zumindest versucht die Gesellschaft nach NDZ-Informationen, einen Bauplatz in der Kernstadt zu erwerben. Sascha Vogel, Bereichsleiter für Projektentwicklung bei der KSG, erklärte auf Anfrage, man sei grundsätzlich interessiert an dem Grundstück Am Kalkwerk, auf dem der seit einiger Zeit geschlossene NP-Markt steht.

„Noch ist nichts spruchreif“, betonte Vogel jedoch. Allerdings hoffe die KSG, dort demnächst ein Mehrfamilienhaus bauen zu können. „Je nachdem wie es mit der Wohnraumförderung in Springe aussieht, kann das Haus dann als sozialer Wohnraum genutzt werden“, sagte Vogel: „Wir sprechen hier aber von Zukunftsmusik, es ist noch nichts unterschrieben.“

Auf eine Initiative der KSG, die schon zahlreiche Objekte im Stadtgebiet betreibt, hatte man auch bei der Stadt gehofft – neben einem Wohnungsbau-Projekt gemeinsam mit der Region, für das momentan noch Untersuchungen laufen. Doch herrscht wirklich Wohnungsnot in Springe? Ja, meinte Ingrid Röttger, Sozialarbeiterin beim Kirchenkreis Laatzen-Springe, noch vor einigen Wochen. Klar sei, dass „Wohnraum für spezifische Gruppen“ fehle: „Schwangere, junge Alleinerziehende, Alleinstehende und ältere Menschen haben Probleme, geeigneten Wohnraum zu finden“, so die Sozialarbeiterin. Sie werde bei der Wohnungssuche um Hilfe gebeten. Zudem stelle sich bei Flüchtlingen, die dauerhaft anerkannt werden, „die Frage der dauerhaften Unterbringung“.



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