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Betreuungs-Nachfrage größer als in Eldagsen / Umwandlung einer Kita-Gruppe in Völksen?

Krippen: „Müssen in Bennigsen nachrüsten“

Springe. Die Nachfrage nach Krippenplätzen in Bennigsen ist größer als zunächst erwartet. Schon vor der Eröffnung der neuen Gruppe an der DRK-Kita steht für Fachbereichsleiterin Dagmar Wiese-Cordes fest: „Wir werden hier nachrüsten müssen.“ Dagegen komme die Stadt in Eldagsen mit nur einer Gruppe „gut aus“.

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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Grundlage für die Einschätzung sei die Auswertung der Anmeldezahlen, erklärte Wiese-Cordes gestern vor Vertretern der Regions-CDU. Die Stadt müsse sich an dieser Nachfrage orientieren: „Es bringt Eltern in einem Ortsteil ja nichts, wenn wir durch Plätze am anderen Ende der Stadt die gesetzliche Quote erfüllen.“ Insbesondere in Bennigsen orientierten sich viele Eltern beruflich in Richtung Hannover: „Es hilft denen nicht so viel, wenn sie erst in die entgegengesetzte Richtung fahren müssten, um ihre Kinder in die Krippe zu bringen“, sagt Wiese-Cordes.

Momentan laufen hinter dem Kita-Gebäude am Rolfskamp die Arbeiten für den etwa 200 000 Euro teuren Anbau. Einrichtungsleiterin Antje Sander rechnet mit dem Start der Krippe zum 1. September – die Stadt hatte bislang immer vom 1. August gesprochen: „Wir kommen aber ohnehin erst am 20. August aus dem Sommerurlaub“, so Sander. Dass überhaupt noch Platz auf dem Gelände für eine Erweiterung ist, sei keine Selbstverständlichkeit, sagte Wiese-Cordes gestern: In Völksen etwa gebe das Grundstück rund um den Kindergarten „nichts mehr her“. Hier könne man höchstens überlegen, langfristig eine Kita-Gruppe zu schließen und sie in ein Krippenangebot umzuwandeln.

Die Fachbereichsleiterin hat indes ein ganz anderes Problem ausgemacht: Die Stadt habe sich bewusst dafür entschieden, die Krippenangebote auf sechs bis acht Stunden auszurichten – und damit Begehrlichkeiten geweckt. Denn in den Kitas gibt es später oft Plätze mit weniger Stunden: „Dann fragen mich die Eltern natürlich nach längerer Betreuung, weil sie das aus der Krippe so gewohnt sind.“



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