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Klinikum Springe erhält neuen Fassadenanstrich / Pläne für dritten OP-Saal und Notaufnahme

Krankenhaus steigert Patientenzahl und Umsatz

Springe (mf). Das Klinikum Springe hat für das Jahr 2008 eine ordentliche Bilanz hingelegt. Die Zahl der stationären Behandlungen ist abermals gestiegen – mit einem Zuwachs von 28 Patienten allerdings weniger stark als im Vorjahr (plus 299). Der daraus resultierende Umsatz hat erstmals die 12-Millionen-Euro-Marke übersprungen.

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Nach Angaben des kaufmännischen Direktors Wolfgang Grotstück erhöhte sich der Umsatz um 160 000 Euro. Im Jahr 2007 hatte er noch bei 11,85 Millionen Euro gelegen.

Im vergangenen Jahr wurden 4793 stationäre Behandlungen in Springe vorgenommen. Hinzu kommt laut Grotstück die ambulante Versorgung von etwa 7500 Patienten. Das Krankenhaus Springe als kleinster der 13 Standorte des Klinikums Region Hannover habe damit zum dritten Mal in Folge sein wirtschaftliches Jahresergebnis steigern können.

Dass das Patienten-Plus 2008 geringer ausgefallen ist als in den Vorjahren hänge auch damit zusammen, dass das Krankenhaus allmählich an seine Kapazitätsgrenzen stoße. Um künftig dennoch weiter zulegen zu können, müsse über strukturelle und bauliche Änderungen nachgedacht werden, so der kaufmännische Direktor. Es gebe bereits Planungen, den Operationsbereich von zwei auf drei Säle zu erweitern. Außerdem sollen die bislang getrennten Notaufnahmen für die Innere Abteilung und für die Chirurgie im Erdgeschoss zusammengelegt werden. Dies wäre mit einer Neugestaltung des Empfangsbereichs verbunden.

Für beide Maßnahmen hat das Klinikum Förderanträge für Mittel aus dem Konjunkturpaket II gestellt. „Nun warten wir auf eine Entscheidung“, sagt Grotstück.

Abgemachte Sache ist dagegen bereits die Neugestaltung der Fassade. Das Krankenhaus soll sich Besuchern bald mit einem freundlichen, terracotta-farbenen Anstrich präsentieren. „Die teilweise vermoosten Mauern, die wir jetzt haben, bieten nämlich keinen hübschen Anblick mehr“, räumt Grotstück ein. Die Verschönerungsarbeiten sollen noch vor den Sommerferien beginnen.

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