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Krankenhaus: Dialog startet im Februar

Springe. Region und Klinik-Geschäftsführung wollen ab Februar mit Stadt, Politik und Bevölkerung in Springe über die Zukunft des Krankenhaus-Gebäudes reden. Das teilte die Region jetzt auf Nachfrage mit. Details zu den Planungen gibt es auch mehrere Wochen nach dem beschlossenen Aus für den Standort noch nicht. Der Betrieb soll aber offenbar noch bis Herbst laufen.

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Laut Regionssprecher Nils Meyer wird der sogenannte Dialogprozess gerade vorbereitet. Ein fertiges Konzept gibt es demnach bislang nicht. Man spreche aber bereits mit der Stadt darüber, wer genau an den Diskussionen teilnehmen soll. Bürgermeister Jörg-Roger Hische hatte gegenüber dieser Zeitung angekündigt, er wolle sich dem Dialog bei allem Unmut über die Schließung nicht verweigern.

Meyer betont, der Dialog über die Zukunft des Krankenhauses werde in keinem Fall auf Politiker und Interessenvertreter beschränkt: Er solle so gestaltet werden, „dass er auch Möglichkeiten der offenen Beteiligung für jeden Interessierten umfasst“. Ein zu klärender Punkt ist, wie genau die leeren Gebäude nach der Schließung der Stationen genutzt werden.

Offen ist nach wie vor, wer die Rolle des neutralen Schlichters, der sogenannten Ombudsperson, übernehmen soll. Meyer spricht in seiner Stellungnahme gar von „Personen“ – möglich also, dass es gleich mehrere Schlichter gibt. Sie sollen zwischen den über die Monate arg verhärteten Fronten zwischen Region und Klinikum auf der einen Seite und Stadt, Springer Politik und Bevölkerung auf der anderen Seite vermitteln.

Wie genau der Prozess abläuft, soll laut Meyer vor dem Start noch in der Regionsversammlung und im Aufsichtsrat des Klinikums vermittelt werden. Sobald feststeht, wann das Krankenhaus geschlossen und wie es künftig genutzt wird, will man sich bei der Region auch um eine Verbesserung des Nahverkehrsangebots zum Klinikum in Gehrden bemühen.

Über den genauen Schließungszeitpunkt gibt es bislang nur Spekulationen. Beim Klinikum heißt es, vor der für den Sommer geplanten Eröffnung des neuen Anbaus in Gehrden könne auch Springe nicht geschlossen werden. zett



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