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Komplizierte Planung für das neue Einkaufszentrum

SPRINGE. Die Stadt will möglichst bald verbindliche Verträge mit den Investoren des neuen Innenstadt-Einkaufszentrums schließen. Es gehe darum, Sicherheit zu schaffen und gegenseitige Verpflichtungen einzugehen, sagte Baufachbereichsleiter Jörg Klostermann im Planungsausschuss.

Was wird aus dem Einkaufszentrum in der Innenstadt? FOTO: MISCHER
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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Er ließ aber auch keinen Zweifel daran, dass der Weg hin zum Baustart an der Ecke Fünfhausenstraße/Nordwall weit sein werde: angefangen bei den auszuhandelnden Verträgen über einen Wettbewerb, der den besten Entwurf für den Bau bringen soll bis zu Gutachten und der Änderung des Bebauungsplans. Der erste Entwurf eines Zeitplans, den Klostermann jetzt im Ausschuss erläuterte, sieht einen Baustart im ersten Halbjahr des Jahres 2022 vor.

Schon bis zum Sommer, so Klostermanns Hoffnung, könne es nicht nur bei den ersten Verträgen mit den Investoren Konkreteres geben, sondern auch beim städtebaulichen Wettbewerb. Der soll, so der Wunsch der Stadt, Architekten anlocken, die mit den besten Entwürfen für die anspruchsvolle und mitunter enge Altstadt-Lage um das auszulobende Preisgeld buhlen. Ihm schwebe „ein schmales, kompaktes Verfahren“ vor, so Klostermann - mit etwa fünf Bewerbern, einer Jury aus Fachleuten, Investoren und Politikern, einem öffentlichen Prozess - und vor allem: einem nicht zu zeitaufwändigen Verfahren. „Das Ergebnis ist dann von allen zu akzeptieren - von der Stadt und den Investoren.“

Klostermann erinnerte aber auch daran, der Wettbewerb sei nur der erste Schritt: „Es gibt noch 1000 offene Fragen, die wir abarbeiten müssen.“ Dazu gehöre die Verlegung des Kanals, der unter dem Gelände verläuft genau wie die Frage der Anlieferung oder des zusätzlichen Verkehrs durch bis zu 1000 Kunden am Tag, mit denen Rewe rechne.

Neben den Grundstücksbesitzern am Niederntor, deren Gebäude für den Neubau abgerissen werden sollen, muss auch die Verwaltung über den Verkauf ihrer Flächen mit den Investoren verhandeln: So gehören die öffentlichen Wege rund um das bestehende Einkaufszentrum der Stadt. Bevor auch der Bebauungsplan geändert werden soll (aktueller Zeitplan: 2019/2020), wolle man mit  Bürgerveranstaltungen die Öffentlichkeit informieren, so Klostermann.

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