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Klosterstraße wird ab Mai voll gesperrt

Eldagsen. Sie verbindet Eldagsens Zentrum mit Holtensen und mit der B 1; sie trägt jede Woche tausende Autofahrer zur Schule, zum Kindergarten und zu den Sportplätzen. Und jetzt? Ist sie durch. Kaputt. Die Wöhlbachbrücke an der Kreisstraße 208 (Klosterstraße) soll ab Mai erneuert werden. Autofahrer müssen dann über Alferde ausweichen.

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VON CHRISTIAN ZETT

Eigentümer des Bauwerks ist die Region – und dort konnte man sich diese Woche freuen: Denn das Land gab für das Vorhaben eine Förderzusage in Höhe von 185 000 Euro. Damit wäre weit mehr als die Hälfte der geschätzten Baukosten abgedeckt: Die Region hatte bislang mit 308 000 Euro gerechnet.

Auf dem Plan haben die Experten das Bauwerk aus dem Jahr 1936 schon länger: Man habe bei einer Prüfung „umfangreiche Schäden“ festgestellt, heißt es in einer Einschätzung der Behörde. Besonders problematisch sei der Zustand der Widerlager; die das Bauwerk mit dem Boden verbinden: Sie seien zu feucht, es komme zu Ablösungen. Auch die Oberfläche sei gerissen, die Schäden seien „gravierend“, so die Fachleute. Um die Brücke sanieren zu können, müsste sie massiv abgedichtet werden – das sei aber zu teuer, heißt es. Dazu kommt: Geländerhöhe und Gehwegbreite entsprechen nicht mehr den Vorschriften. Stattdessen soll nun also eine neue Brücke her.

Der Bau soll im Mai starten – und dann müssen sich vor allem Autofahrer auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Denn während der Arbeiten wird die Klosterstraße voll gesperrt. Fußgänger und Radfahrer können nach Angaben von Regionssprecher Klaus Abelmann eine eigens eingerichtete Behelfsbrücke nutzen.

Der Busverkehr soll innerhalb von Eldagsen umgeleitet werden – dort kommt es demnach nur zu geringfügigen Verzögerungen. Anders sieht es für Autofahrer aus: Sie müssen laut Regionssprecher Klaus Abelmann über Alferde nach Holtensen fahren. Der Brückenbau ist Teil eines Infrastrukturpakets des Landes: 64 Projekte werden dieses Jahr mit 61,8 Millionen Euro gefördert.



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