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Zentrale Notaufnahme nach Umbau eingeweiht / Sofortdiagnosen am Krankenbett möglich

Klinikum liefert klares Standortbekenntnis ab

Springe (ric). Die Zeiten der Platznot sind vorbei: Das Springer Krankenhaus hat gestern seine modernisierte und geräumige Zentrale Notaufnahme (ZNA) feierlich eröffnet. In den kommenden Jahren stehen weitere Investitionen an.

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Für Geschäftsführer Karsten Honsel ist es ein „deutliches Zeichen, dass die Klinikum Region Hannover all ihren Häusern verpflichtet ist“. Die wohnortnahe Versorgung in Springe sei wichtig, die Ansprüche seien gestiegen. Dr. Martin Memming weiß um die Bedeutung einer funktionierenden Notaufnahme: Der erste Eindruck für Patienten und ihre Angehörige sei wichtig, so der Ärztliche Direktor. Der Kaufmännische Direktor Wolfgang Grotstück findet, dass es jetzt „auch für Mitarbeiter attraktiver ist, dort zu arbeiten“.

Vor eineinhalb Jahren waren die Pläne gereift: Damals sei sich die Geschäftsführung einig gewesen, dass an der Eldagsener Straße Geld in die Hand genommen werden muss. So wurden in diesem Jahr zunächst auf Station 4 Belegungszimmer mit Nasszellen ausgestattet, dann startete vor rund vier Monaten der Umbau der ZNA. Durchschnittlich 10 000 Patienten werden diesen Bereich jährlich durchlaufen, ambulant behandelt und dann je nach Diagnose auf Station gebracht oder sofort wieder entlassen. 230 000 Euro wurden bislang investiert, wenn die weiteren Räume fertig sind, liegt das Volumen bei rund einer halben Million Euro.

Das Team unter der pflegerischen Leitung von Ulla Bengston und der ärztlichen Regie von Dr. Egbert Schaefer konnte bereits gestern die ersten Notfälle behandeln. Neben dem großen Schockraum gibt es nun einen weiteren Untersuchungsraum, einen neuen Wartebereich, zwei Betriebsräume und zeitgemäße Geräte für das

Point-of-Care-Testing. Mit diesem kleinen Labor sind Sofortdiagnosen direkt am Krankenbett und dadurch zeitnah möglich.

Bis vor Kurzem gab es nur einen Raum für die Akutmedizin. Der war zu klein, hatte keinen natürlichen Lichteinfall und bot wenig Individualschutz: Wenn mehrere Patienten gleichzeitig behandelt werden mussten, konnten ihre Betten nur durch einen Vorhang abgetrennt werden.



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