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Klubmusik in Völksen mit den Bands „Drunken ’n‘ Dangerous“ und „C for Caroline“

Klänge wie nach einer durchzechten Nacht

Völksen. Im Sportheim in Völksen wurde es am Freitagabend laut: Starke Bässe und der Sound von Gitarren klangen nach draußen. Aber natürlich erfreuten sich in erster Linie die etwa 100 Zuhörer im Innenraum an der „Klubmusik“.

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Autor:

von Heinz Bähre

Die beiden Bands „Drunken ‚N‘ Dangerous“ und „C for Caroline“ wetteiferten mit hartem Rock und Pop um das Publikum. Der Verein „Rock am Deister“ hatte die Veranstaltung erneut organisiert und die Rockfans nahmen das Angebot dankend an. Gerade nach der diesjährigen Absage für das Festival „Rock am Deister“ könnte der Klubmusik-Abend an Bedeutung dazu gewinnen.

„Drunken ‚N‘ Dangerous“ machte am Freitag den Anfang. Die Band ist bekannt für ihren extrovertierten Auftritt und stand mit viel Engagement auf der Bühne. Die Liebe zum Rock ’n’ Roll war dann auch in Völksen nicht zu überhören. Die beiden Musiker von „Drunken ‚n‘ Dangerous“ spielten eine vielfältige Mischung aus eigenen Kompositionen und Coversongs.

Mit ihrer vermeintlichen Blutgruppe „Whiskey-positiv“ warben die Hannoveraner für ihre Musik. Die Songs wurden unterstützt von einer gekonnten Live-Show. Die Band verabschiedete sich “Ethanol schwitzend und Rock ’n‘ Roll atmend“ von der Bühne und erntete viel Beifall vom Publikum.

„C for Caroline“ stürmte ebenfalls selbstbewusst die Bühne – auch wenn sie an diesem Abend an der Bassgitarre mit Ersatz auskommen mussten. Der nach Völksen mitgereiste Till machte seine Sache aber bestens. Die ersten Stücke präsentierten die vier Musiker unplugged, also per Akustikversion. Seit sechs Jahren stehen sie auf deutschen Bühnen und klingen ein wenig nach einer durchgezechten Nacht auf dem Uni-Campus. „Wir sind immer bereit eine große Party anzuzetteln“, sagen sie selbst über sich. Musikalisch liegen sie zwischen Rock und Punk. Auch wenn das Sommergefühl wie bei „Rock am Deister“ mitten im Januar fehlte, sprang der Funke von den Bands auf die Zuhörer über.

Die Musiker spannten ihre Fans mit ein und stellten immer wieder Fragen: So interessierten sie sich etwa dafür, woher die Zuhörer angereist warren: „Wer kommt aus Völksen und wer aus Hannover?“ Schnell wurde deutlich, dass ein Großteil aus der Großstadt angereist war. Aber auch Völksener Stammgäste waren reichlich dabei.



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