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Programmwerkstatt der Regions-SPD in Bennigsen: „Bürger mit ins Boot holen“

Kitsch spitzt die Ohren für Anregungen

Bennigsen (vob). „Wie sind Klimaschutz und Verkehr in der Region Hannover miteinander in Einklang zu bringen?“ – zu dieser Fragestellung hat die SPD der Region Hannover jetzt im Bennigser Gasthaus Schwägermann eine Programmwerkstatt veranstaltetet: Das Thema lautete „Mobil in der Region Hannover“. Dabei ging es unter anderem um eine Verbesserung der Fahrgastinformation und angemessene Preise.

Hermann Meyer, Wilhelm Lindenberg und Detlev Herzig diskutieren über Klimaschutz und Verkehr.  Foto: vob

Interessierte Bürger aus dem Springer Stadtgebiet diskutierten mit dem Teamleiter „Verkehrsentwicklung und -management“ der Region Hannover, Klaus Geschwinder, dem Fachbereichsleiter Verkehr der Region Hannover, Hermann Meyer, sowie dem Regionalvorsitzenden von „Pro Bahn“ Hannover, Sascha Zastrow, und Wilhelm Lindenberg, vom Vorstand für Personal und Betrieb der uestra.

In Kurzreferaten stellten die Vertreter der Organisationen ihre Gedanken und Anschauungen zur Thematik vor. Lindenberg machte sich für einen weiteren Ausbau von Hochbahnsteigen und barrierefreien Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten stark. „Die Bahnsteige sollen verlängert werden, zudem soll der vermehrte Einsatz einer modernen, klimaschonenden Fahrzeugflotte mit Hybridbussen und neuen Stadtbahnfahrzeugen gefördert werden“, so der Abgesandte der uestra. Außerdem plädierte Lindenberg für Taktverdichtungen im Bus- und Bahnverkehr, bedarfsgerechte Streckenverlängerungen, eine Modernisierung der Ticket-Vertriebswege, ein übersichtlicheres Tarifsystem sowie den Erhalt und Ausbau eines höheren Sicherheitsniveaus in Fahrzeugen und Stationen.

Sascha Zastrow von „Pro Bahn“ sprach sich für ein zuverlässigeres Angebot, eine Verbesserung der Fahrgastinformation und für ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Deutschen Bahn aus.

Im Anschluss an die Redebeiträge erstellten die SPD-Politiker mit den Gästen in Themengruppen Grundlagen für ihr Kommunalwahlprogramm 2011. Für Reinhard Kitsch, Leiter des Arbeitskreises Umwelt und Energie, ist das Themenfeld Verkehr ein „wichtiger Punkt, den man nicht außer Acht lassen darf“. Er findet es wichtig, dass bei der Programmwerkstatt die Bürger mit ins Boot geholt worden seien. „Ich spitze die Ohren, um mir für meine Arbeit zusätzliche Anregungen zu holen“, so Kitsch.



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