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Kitas: Zweite Vergaberunde ist abgeschlossen

SPRINGE. Die zweite Kitaplatz-Vergaberunde ist abgeschlossen. Bereits in der vergangenen Woche hätten Eltern mit erfolgreicher Anmeldung die Zusagen bekommen; momentan sollen dann auch die Absagen verschickt werden, kündigt Fachbereichsleiterin Hanna Kahle an. Und so viele Plätze fehlen nach aktuellem Stand.

Foto: Archiv/Mischer
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Saskia Helmbrecht Redakteurin zur Autorenseite

Denn nach der zweiten Vergaberunde wird die Anzahl der tatsächlich fehlenden Kita-Plätze immer konkreter – aktuell werden rund 200 Kinder keinen Platz in einer Einrichtung bekommen, so Kahle. Ab dem Sommer wird es 166 Plätze für Kinder unter drei Jahren und 810 Plätze für Kinder über drei Jahren geben – die Zahlen steigen im Dezember noch mal an, wenn die neue Kita in Eldagsen öffnet.

Deutlich gestiegen ist die Zahl der Gesamtanmeldungen: Vor einem Jahr waren es 168 im Krippenbereich – aktuell spricht die Stadt von etwa 200. Im Kindergartenbereich sind es 400 – nach 353 im Sommer 2018. Insgesamt suchten Eltern für 600 Kinder einen Platz – ein Anstieg von 521 innerhalb eines Jahres.

Wer in der zweiten Vergaberunde leer ausgegangen ist, wird in dem Schreiben mit der Absage von der Stadt aufgefordert, sich im Familienbüro zu melden, um gegebenenfalls andere Plätze oder auch Tagesmütter vermittelt zu bekommen, sagt Kahle. Denn erstmalig durften die Eltern nach den neuen Vergabekriterien auch nur einen Wunschplatz angeben. Heißt im Umkehrschluss: In anderen Einrichtungen sind zum Teil noch Plätze frei. „Wir haben täglich Eltern hier, die das Gespräch mit uns suchen“, weiß Kahle. Gleichzeitig nehme sie aber wahr, dass das Bemühen der Verwaltung, zusätzliche Plätze zu schaffen, bei den Familien ankomme und durch die geplanten Erweiterungen, etwa in Gestorf, auch sichtbar werden – und das sorge immerhin für etwas Beruhigung. Derzeit sucht die Verwaltung per Stellenanzeigen nach Erziehern für die neue städtische Kita in Eldagsen. Brennpunkt bei den Bemühungen bleibt aber nach wie vor Völksen – zwar ist die Stadt für ein Gebäude in Kaufverhandlungen, eine konkrete Lösung gebe es noch nicht. „Das ist auch gar nicht so einfach, wie man vielleicht annehmen könnte.“



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