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Kirchenkreistag: Stabiler Haushalt und ein neuer Pastor

SPRINGE. Eine frohe Botschaft gab es für die Delegierten des Kirchenkreistages Laatzen-Springe im Gemeindehaus St. Andreas: Die Landeskirche hält ihre Zuschüsse für den Kirchenkreis Laatzen-Springe bis zum Jahr 2020 stabil, sodass in den kommenden vier Jahren keine Haushaltskürzungen geplant sind.

Superintendent Detlef Brandes spricht über die Neubesetzung der Pfarrstelle in Bennigsen-Lüdersen. Foto: Brinkmann-Thies

Autor:

ANNE BRINKMANN-THIES

Rund vier Millionen Euro betragen diese Leistungen bei einem Gesamtetat des Kirchenkreises von rund 6,5 Millionen Euro. Ab dem Jahr 2021 und auch 2022 sollen die Zuschüsse dann um jeweils 1,5 Prozent zurückgefahren werden. Hintergrund sind sinkende Mitgliederzahlen auch im Kirchenkreis Laatzen-Springe.

Beim Kirchenkreistag beschlossen die Delegierten die Haushaltspläne für 2017 und 2018 einstimmig. Superintendent Detlef Brandes informierte zudem darüber, dass die vakante Pfarrstelle in Bennigsen-Lüdersen bald neu besetzt werden kann. Die Bewerbungsvorstellung sei positiv verlaufen, sagte Brandes. Voraussichtlich zum 1. Februar könne in der Kirchengemeinde Bennigsen-Lüdersen ein neuer Pastor seine Stelle und damit die Nachfolge von Pastor Harald Lemke antreten.

Ein neuer Kirchenmusiker für eine sogenannte A-Stelle beginnt mit seinen Aufgaben im Kirchenkreis am 1. März. Hier steht mit Zoltan Suho auch schon fest, wer den Posten bekleidet. Wie berichtet hat Johannes Schnabel mit halbem Dienst bereits am 1. November seine Arbeit als Kirchenmusiker auf einer sogenannten B-Stelle begonnen

Einblicke in sein musikalisches Können gab noch vor der Delegiertenversammlung während einer Andacht in der St.-Andreas-Kirche der Kinder- und Jugendchores Quilisma . Unterstützt wird Quilisma aus dem Haushalt des Kirchenkreises mit jährlich 2000 Euro. Auch für diesen fixen Zuschuss haben die Delegierten weiter grünes Licht gegeben.

Und noch eine kirchenmusikalische Nachricht konnte Brandes mitteilen: Zwar läuft das Pop-Kantor-Projekt in Kooperation mit dem Stadtkirchenverband zum Ende dieses Monats aus. Die Weiterbeschäftigung eines Pop-Kantors erfolgt aber voraussichtlich über die Landeskirche. Für Projekte im Bereich des Kirchenkreises Laatzen-Springe sind finanzielle Mittel vorgesehen. Die christliche Popularmusik im Kirchenkreis habe eine gute Perspektive. Arbeit, die in den letzten anderthalb Jahre „Fahrt aufgenommen hat“, könne wohl weiter gehen, sagte Brandes.

Einen positiven Blick zurück haben der Vorsitzende des Kirchenkreistags, Dr. Ralf Geisler, und Superintendent Brandes auf den „Ökumenischen Kirchentag am Deister“ geworfen. Viel Lob kam auch von den Delegierten für dieses große Ereignis. Bei einem Treffen am Montag, 28. November, um 19.30 Uhr in der katholischen Christ-König-Kirchengemeinde in Springe soll die Veranstaltung noch einmal reflektierend in den Fokus genommen werden.

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