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Jugendtreff Gestorf: Kunstgriff gelingt nicht

GESTORF. Der Gestorfer Ortsrat sprach vor knapp vier Jahren von einem Glücksfall. Ganz so glücklich lief es mit der Wiederbelebung der „Mikrowelle“ allerdings nicht:

Hier sprießt derzeit nur das Unkraut: Der Ortsrat hatte den früheren Jugendtreff Mikrowelle vor knapp vier Jahren an einen Künstler vermietet, der ein offenes Atelier eröffnen wollte. Foto: Scheffler
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Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite

Der Künstler, der das alte Pumpenhaus in der „Welle“ mietete, setzte lediglich ein Projekt mit dem Dorf um. Jetzt unternimmt der Ortsrat einen neuen Versuch, eine sinnvolle Nutzung für das Backsteinhäuschen zu finden.

Es gebe zwei Interessenten, berichtete Ortsbürgermeister Eberhard Brezski im Ortsrat. Die Fotogruppe Bennigsen wolle sich die Räume ansehen, auch eine Privatperson aus Gestorf habe eine Anfrage gestellt. Der hannoversche Künstler und Steinbildhauer soll seine Schlüssel für die Mikrowelle noch vor den Sommerferien abgeben.

Bei der Vergabe im Jahr 2014 hatte der Künstler vollmundig angekündigt, das Haus in ein offenes Atelier umwandeln und kostenlose Projekte für Kinder und Jugendliche anbieten zu wollen. Die Hoffnung auf ein „kleines kulturelles Begegnungszentrum“ keimte. Letztlich wurde aber nur der Trafokasten neben der Grundschule bemalt.

Davor stand der frühere Jugendtreff länger leer. Ein Wasserschaden hatte dem Gebäude zugesetzt. Um jetzt einen erneuten Verfall zu verhindern, sei eine zügige Nachnutzung wichtig, so Brezski. „Ich wäre wirklich glücklich, wenn wir an der Stelle wieder Leben bekommen.“



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