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Die Region will Springe per S-Bahn noch besser anbinden, lehnt aber Anträge zum Busverkehr ab

Ja zur Schiene – nein zur Straße

Springe. Ein bisschen Frust, ein bisschen Freude: So lassen sich die jetzt von der Region Hannover vorgestellten Fahrplanmaßnahmen für das kommende Jahr aus Springer Sicht zusammenfassen. Die Politik soll das Paket im Mai absegnen.

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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Größtes Projekt (und bereits beschlossen): der Sprinter. Inzwischen hat die Politik auch die Finanzierung des Schnellzugs zwischen Hameln und Hannover mit Halt in Springe verabschiedet. Was neu ist: Der Sprinter – Linienbezeichnung S 51 – soll nun doch an den Hannoveraner Haltepunkten Bismarckstraße und Linden/Fischerhof stoppen. „Dort liegen Schwerpunkte der arbeitenden Bevölkerung“, sagt Regionssprecher Klaus Abelmann. Die Fahrt von Springe zum Hauptbahnhof solle trotzdem wie geplant nur 24 Minuten dauern. Alle Springer Buslinien sollen parallel darauf überprüft werden, ob sie zeitlich besser an den neuen Sprinter angeschlossen werden können.

Zusätzlich soll das Angebot der S 5 nachts verstärkt werden: Geplant ist, die Wochenendfahrten um 0.33 Uhr nach Hannover und um 1.31 Uhr nach Hameln künftig auch werktags aufzunehmen. Ein Angebot, das besonders junge Menschen ansprechen dürfte.

Zunächst zurückstellen will die Region eine ganze Reihe anderer Zugangebote: So soll im kommenden Jahr eine umfassende Erweiterung des S-Bahn-Nachtverkehrs an Wochenenden auf der S 5 geprüft werden. Dies sei aber nur sinnvoll, wenn man auch den angeschlossenen Busverkehr berücksichtige, heißt es bei der Region. Auch einen „Freizeitverkehr Deister“ mit Anbindung an das Steinhuder Meer will man per Gutachten frühestens Ende 2014 angehen.

Ablehnen lassen will die Regionsverwaltung indes ein anderes Nahverkehrsprojekt – mal wieder: Die von der Stadt beantragte Bus-Direktverbindung von Eldagsen zum Bahnhof Völksen sei „ohne Mehrleistungen nicht umsetzbar“. Außerdem sei Eldagsen bereits per Bus mit den Bahnhöfen Springe und Bennigsen verbunden, so die Region weiter.

Ebenfalls auf Widerstand stößt das Ansinnen, die Buslinie 301 zur Jägerallee umzuleiten, damit Nutzer die Bildungs- und Senioreneinrichtungen erreichen können. Das gehe zulasten anderer Haltestellen – etwas des Schulzentrums Nord, mahnt die Region. Außerdem sei die Nachfrage bei früheren Versuchen gering gewesen.



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