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Ist die Kreuzung bei Alferde ein Unfallschwerpunkt?

ALFERDE. Ist der Kreuzungsbereich der Landesstraße 461 und der Kreisstraße 204 in Alferde ein Unfallschwerpunkt? Mit dieser Frage will sich die Unfallkommission in ihrer nächsten Sitzung beschäftigen.

Der Kreuzungsbereich an der Landesstraße 461 bereitet den Anwohnern Sorge. Jetzt soll mittels einer Verkehrsbegehung entschieden werden, ob der Bereich als Unfallschwerpunkt ausgezeichnet wird. Foto: Mischer
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Sandra Hermes Redakteurin zur Autorenseite

Weil es dort in den vergangenen Monaten immer wieder zu teils schweren Unfällen gekommen war, hatten sich Anwohner aus Alferde in der jüngsten Ortsratssitzung an die Stadtverwaltung gewandt und um Hilfe gebeten.

Doppelter Totalschaden und drei Verletzte – das ist die Bilanz eines Unfalls, der sich am Ostermontag an der Landesstraße 461 zwischen Eldagsen und Alferde ereignete. Nur einen Tag später war es dort zu einer Kollision zwischen einem Mazda und einem VW Golf gekommen; ein 19-Jähriger wurde schwer und eine 27-Jährige lebensgefährlich verletzt. Ein Grund zur Sorge, finden die Anwohner. Sie gaben an, vermehrt beobachtet zu haben, dass sich Autofahrer an der Kreuzung weder an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hielten noch das Stoppschild beachtete.

„Ein Termin für die Verkehrsbegehung gibt es noch nicht. Das wird sich auch wohl bis in den Herbst hineinziehen. Erst einmal müssen die ganzen Sommerbaustellen fertiggestellt werden“, sagt Karsten Kohlmeyer vom Ordnungsamt. Die Unfallkommission setzt sich zusammen aus Teilnehmern der Polizeiinspektion Garbsen, dem Polizeikommissariat Springe, der Straßenverkehrsbehörde der Stadt und den zuständigen Straßenbaulastträgern. „Die Treffen finden nur alle drei bis vier Monate statt – wenn sich genügend angesammelt hat“, weiß Kohlmeyer. Eine Begehung müsse sich auch lohnen. Aufgabe der Unfallkommission sei, Unfallhäufungen zu erkennen, sie zu bewerten und „dann gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.“



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