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Indra Kulisch ist die Neue an der CDU-Ortsverbandsspitze

ELDAGSEN. Wechsel an der Spitze des CDU-Ortsverbands Eldagsen/Mittelrode. Die bisherige Stellvertreterin Indra Kulisch löst die langjährige Vorsitzende Inka Feuerhake ab. Sie hat auf der Jahresversammlung im Hotel Berggarten nicht wieder für ein Vorstandsamt kandidiert.

Das neue Vorstands-Quartett des CDU-Ortsverbands Eldagsen/Mittelrode: Oliver Bahls (von links), Dirk Heitmüller, Indra Kulisch und Kathrin Solle. Foto: Brinkmann-Thies

Autor:

Anne Brinkmann-Thiies

Acht Jahre lang hat Feuerhake die Geschicke des Ortsverbands geleitet. „Es ist Zeit, dieses Amt in jüngere Hände abzugeben“, erklärte sie auf Anfrage der Neuen Deister-Zeitung. Ihre Nachfolgerin Kulisch wählte die Versammlung ebenso einstimmig wie den neuen stellvertretenden Vorsitzenden Dirk Heitmüller. Mit Oliver Bahls haben die Christdemokraten auch einen neuen Schatzmeister. Er folgt Walter Wessel nach, der nach fast 30 Jahren auf diesem Posten nicht wieder kandidierte. Beim traditionellen Braunkohlessen des Ortsverbands soll Wessel, der aus Krankheitsgründen nicht an der Versammlung teilnahm, gebührend geehrt werden. Das Vorstandsquartett komplett macht Kathrin Solle als Schriftführerin. Sie wurde einstimmig in diesem Amt bestätigt.

Was die Eldagser und Mittelroder derzeit bewegt, darauf blickte Ortsbürgermeister Karl-Heinrich Rohlf (CDU). Am Donnerstag hat Rohlf gemeinsam mit Alexander Solle bei der Region Hannover die Bewerbungsunterlagen für Eldagsens Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ abgegeben. Das Thema „Integration und Willkommenskultur“ sei für Eldagsen wie eine Steilvorlage, findet der Ortsbürgermeister. Als Motto gilt: „Eldagsen gestern – heute – morgen“. Auf mehr als einem Dutzend Seiten habe der Ortsrat Daten und Fakten über Eldagsen zusammengetragen. Die Themen reichen von der Infrastruktur über Bauvorhaben bis hin zu Fragen nach der Integration. Am 19. Mai wird es dann spannend, wenn die Wettbewerbskommission an den Deister kommt.

Ein wichtiges Thema im Ort seien zudem Neubauprojekte, sagte Rohlf. So stehe die Niedersächsische Landgesellschaft im Baugebiet Klosterstraße in den Startlöchern. Hier werden rund 20 Häuser entstehen. „Die Nachfrage an Grundstücken ist groß“, so Rohlf. Einen Neubau soll es wie berichtet für das Feuerwehrgerätehaus an der Klosterstraße geben.

Über das Vorhaben müsse der Bau- und Planungsausschuss noch beraten. Ein kleines Baugebiet soll auch südlich des Gehlenbachs, hinter drei neuen Wohn- und Geschäftshäusern an der Langen Straße. Und an der Wallstraße soll barrierefreies Wohnen möglich werden. Froh zeigte sich der Ortsbürgermeister auch, dass Regiobus nach dem Brand neu und größer baut. „Wir sind stolz, am südlichen Rand der Region ein Standort des Unternehmens zu sein“, so Rohlf.

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