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Impfungen: Nachfrage lässt nach, Angebot bleibt bestehen

SPRINGE. Lange Schlangen bei den Impfangeboten sind passé. Warten muss schon seit einigen Wochen kaum noch jemand auf seine Impfung – eher schon warten die Impfteams auf Kundschaft. Die Region Hannover will ihre Angebote dennoch weiter aufrechterhalten.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite
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Anfang Dezember hatte die Region in einer ehemaligen Physiotherapiepraxis in Springe ein kleines Impfzentrum eröffnet, das bis heute von montags bis donnerstags öffnet. Bis Weihnachten etwa war der Andrang dort groß mit bis zu 250 Impfungen täglich. Mittlerweile sind es kaum noch 50 pro Öffnungstag. Das entspreche dem Deutschland-Trend, sagt Regionssprecherin Sonja Wendt. Die mobilen Teams, die die Region einteilt, hätten bislang aber an acht Standorten in Springe schon 5734 Personen geimpft (Stand: Dienstag).

Region hat Viertimpfungen im Blick

Zuletzt bot das Deutsche Rote Kreuz (DRK) – im Auftrag der Region – in Springe auch Feierabend- und Kinder-Impfungen an. Beim Kinderimpfen am vorigen Freitag seien aber gerade mal zwölf Spritzen gesetzt worden, so DRK-Sprecherin Nadine Spangenberg. „Eine Woche vorher in Neustadt waren die Termine innerhalb von zwei Tagen ausgebucht“, sagt sie. Das habe möglicherweise daran gelegen, dass es in Neustadt keinen Kinderarzt gibt, der impfen könne. Trotz der sinkenden Nachfrage nach Impfungen würde sich das DRK mit seinen Impfteams weiter bereithalten, so Spangenberg.

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Denn die Region will ihr Angebot nicht reduzieren, sondern „die Kapazitäten für die anstehenden Viertimpfungen vorhalten“, erklärt Wendt.




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