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Impfpanne in Springe - Kein Risiko, aber Vertrauensverlust

SPRINGE/REGION. Wie bereits berichtet, haben auch Springer vom Impfteam der Johanniter-Unfall-Hilfe Moderna-Impfstoff erhalten, der zu lange gelagert wurde.

Szabo,-Patricia

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Patricia Szabo Volontärin zur Autorenseite
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„Wer impft, muss dafür Sorge tragen, dass der Impfstoff noch haltbar ist“, betont Arne Claude Reimann von der Niedertor-Apotheke. Er sehe in der Impfpanne zwar kein Gesundheitsrisiko, da die Stabilität der Impfstoffe gut sei, aber: „Der Vorfall zeigt, dass Fehler passieren können, die nicht passieren sollten.“ Der Apotheker empfiehlt den betroffenen Personen ihre Antikörperwerte, über einen Bluttest zu ermitteln. Auch fürchtet er, dass der Vorfall dazu führen könnte, dass das Vertrauen in die Impfkampagne erschüttert wird. Ärztliche Leiterin des Gesundheitsamts der Region Hannover, Marlene Graf, empfiehlt trotz der Panne das bewährte Impfschema. Lediglich jene, die mit dem Impfstoff eine Boosterimpfung erhalten haben, „sollten sich nach vier bis zwölf Wochen und individueller Rücksprache mit dem Arzt vorsichtshalber erneut boostern lassen.“

Die Region Hannover hat bereits alle betroffenen Personen ermittelt. Sie werden bis Sonnabend informiert.

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