×

Im Mekka der Literatur: Völksener Verlag präsentiert sich auf der Frankfurter Buchmesse

VÖLKSEN Am Mittwoch beginnt die Frankfurter Buchmesse, Dreh- und Angelpunkt für Verleger, Autoren und Leser. Unter den Ausstellern ist auch der Völksener zu-Klampen-Verlag.

Autor

Anne Brinkmann-Thies Reporterin

Er freue sich sehr auf diese Messe, sagt Verleger Dietrich zu Klampen. Und weiß schon jetzt: „Das wird ein geschäftiges Gewusel.“ Denn die Buchmesse habe verschiedene Funktionen und viele Akteure. Neben den Lesern und den Autoren treffen sich dort eben auch die – großen und kleinen – Verleger. „Es ist ein Ort des persönlichen Austauschs“, freut sich zu Klampen auf ein Wiedersehen mit anderen Kleinverlegern nach coronabedingten Einschränkungen. Das sei sehr hilfreich und ein bisschen wie eine Selbsthilfegruppe, sagt er mit einem Augenzwinkern.

Aber die Messe, zu dem der Völksener Verlag mit einem siebenköpfigen Team in wechselnder Besetzung anreist, ist noch viel mehr: Da ist etwa die Friedenspreis-Verleihung am letzten Ausstellungstag, 23. Oktober, an den ukrainischen Schriftsteller Serhij Zhadan, es gibt verschiedene Fortbildungen und der Messebeirat der Leipziger Buchmesse, in dem auch zu Klampen Mitglied ist, kommt zusammen.

Zwei Bücher besonders im Fokus

„Es wird also viel los sein“, sagt zu Klampen, der gemeinsam mit seinem Mitverleger Dr. Rolf Johannes alle sechs Messetage am Stand des gemeinsamen Verlages an der Halle 3.1/A120 stehen wird. Zwei der im zu Klampen-Verlag erschienen Bücher werden dabei im besonderen Fokus stehen: Am Freitag, 21. Oktober, liest Gerd Hankel aus seinem hochaktuellen und gerade erschienen Buch „Putin vor Gericht?!“. Er nimmt dafür Platz auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage (Halle 3.1 C89). Los geht es dort um 11 Uhr, die Lesung dauert eine halbe Stunde.

Danach können die Besucher geschmeidig wechseln zu einem Gespräch mit Iris Radisch, Leiterin Literatur im Ressort Feuilleton der „Zeit“ mit einer anderen Autorin aus dem zu Klampen Verlag: Hannelore Schlaffer zeigt sich in ihren autobiographischen Miniaturen in „Zeit meines Lebens“ als Chronistin der intellektuellen Emanzipation. Das Gespräch beginnt um 12 Uhr am Stand der „Zeit“ (Halle 3.1 E 53). Mit diesen Büchern zeigt sich der Verlag aus Völksen hoch aktuell: Mit Blick auf den gerade verliehenen Nobelpreis für Literatur an Annie Enneaux, die ebenfalls autobiografisch schreibt, aber auch mit Blick auf das Weltgeschehen und den Krieg Russlands gegen die Ukraine, ein Thema das auch zu den Schwerpunkten der Frankfurter Buchmesse zählt.

Das könnte Sie auch interessieren...



Kontakt
Redaktion
Telefon: 05041 - 78932
E-Mail: redaktion@ndz.de
Anzeigen
Telefon: 05041 - 78910
Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
Abo-Service
Telefon: 05041 - 78921
E-Mail: vertrieb@ndz.de
Abo-Angebote: Aboshop

Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
X
Kontakt