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Im Juni 2019 soll Springe neu erstrahlen

SPRINGE. Die Nachtabschaltung ist bereits Geschichte, jetzt läuft die nächste Stufe der großen Laternenreform: 1,35 Millionen Euro will die Stadt bis nächstes Jahr ausgeben, um 3500 ihrer 3900 Straßenleuchten mit moderner LED-Technik auszurüsten.

Aus Alt mach Neu: Die Stadt ersetzt den Großteil ihrer alten Laternen mit LED-Modellen. FOTO: HELMBRECHT
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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Wermutstropfen: Bei der Ausschreibung unterlag in der selbst ernannten „Stadt des Lichts“ das heimische Unternehmen Nordeon: Die neuen Leuchten kommen aus den Niederlanden.

2017 hatte der Rat die Umrüstung beschlossen – und gleichzeitig die Abschaffung der Nachtabschaltung. In zehn Jahren, 2027, soll sich die Investition rechnen, hatte die Stadt zuvor errechnet.

Nun steht die erste Etappe an: Die je nach Tages- und Nachtzeit dimmbaren Leuchten sind bereits angeschafft; gerade laufe die Auswahl einer Firma, die den Abbau der alten Laternen und den Einbau der neuen abwickelt. Der zuständige Fachdienst-Chef Gerd Gennat sagt, man strebe einen Start in der zweiten Junihälfte an – kurz vor Beginn der Sommerferien. Bis Ende des Jahres sollen dann die Arbeiten zunächst in Springe und Bennigsen abgeschlossen sein: Hier stehen allein knapp die Hälfte der betroffenen Laternen. Alle anderen Ortsteile wolle man im kommenden Jahr angehen, kündigt Gennat an. Vorgesehen ist die endgültige Fertigstellung bis Ende Juli 2019.

Das LED-Modell „Sustainder Alexia“ aus den Niederlanden. Foto: SUSTAINDER

Ausgetauscht werden sollen im Grunde alle Leuchten entlang der öffentlichen Straßen. Ausnahmen: besonders gestaltete Modelle in den jeweiligen Ortskernen, etwa in der Springer Innenstadt – aber auch dort, wo bei Dorferneuerungen spezielle Schmuck-Laternen verbaut wurden.

Hersteller der neuen Springer Laternen ist die niederländische Firma „Sustainder“, die ebenso wie die Nordeon-Niederlassung in Springe aus einem ehemaligen Philips-Werk hervorging. Gennat sagt, Nordeon sei bei der Vergabe des Auftrags „nicht zum Zuge gekommen“.

Die Nachtabschaltung hatte die Stadt nach 14 Jahren schon 2017 abgedreht – nach einem entsprechenden Beschluss der Politik. Für die Verwaltung war das eine kleine Kehrtwende: Bis zur letzten Berechnung war man im Rathaus davon ausgegangen, die Einsparungen durch die Nachtabschaltung ließen sich durch neue Technik nicht auffangen.



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