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Im Freibad Bennigsen soll ein Café entstehen

BENNIGSEN. Im Winter ins Freibad? In Bennigsen könnte das demnächst Realität werden. Betreiberin Martina Riemer plant, im Freibad ein Café zu integrieren – indem der ehemalige Clubraum des Wassersportvereins umfunktioniert wird.

Eine alte Postkarte zeigt Ansichten der alten Kneipe „Zum Kühnen Schwimmer“. An der gleichen Stelle laufen nun die Sanierungsarbeiten für das Café, das an den Kiosk angeschlossen wird. Foto: Ackermann

„Es entsteht nichts extra, sondern der Raum wird in den Kiosk eingegliedert“, sagt Riemer. Es werde kein täglich geöffnetes Lokal sein, sondern ein Café, das an manchen Wochenenden geöffnet sei – zum Frühstücksbrunch morgens, zum Kaffee und Kuchen nachmittags oder „Currywurst satt“ am Abend etwa. Anstehende Termine sollen wöchentlich im Ort bekannt gegeben werden. Als Mehrzweckraum könne das Zimmer auch von Vereinen angemietet werden. Nachfrage sei vorhanden: „Es gibt auch viele Spaziergänger, die hier vorbeikommen.“

Die ersten Sanierungsarbeiten laufen bereits, parallel zum Einwintern des Bads, das Priorität habe. „Bei schlechtem Wetter arbeiten wir am Clubraum. Derzeit wird der Raum entkernt. Alles kommt raus und wird erneuert: der Boden, die Decke, das Mobiliar, auch die Toiletten.“ Geplant sei außerdem, eines der beiden Fenster zu entfernen und an der Stelle eine Tür einzusetzen. Damit gebe es einen direkten Zugang zum Bad.

In dem Café sollen 20 Sitzplätze entstehen. Einen Tresen, Baujahr 1966, hat Riemer bereits organisieren können, ebenso wie weiteres Geschirr. Jenes stammt vom Gasthaus Schwägermann, das abgerissen werden soll. „Es soll gemütlich schön werden“, wünscht sich die Freibad-Chefin. Zur Stimmung beitragen sollen mitunter ein Holzofen, Sessel und dekorative Kaffeekannen.

„Das Café soll das Freibad aufwerten. Wir wollen den Raum nutzbar machen, auch für den Winter, damit man drinnen sitzen kann. „Vielleicht nennen wir es ‚Zum Kühnen Schwimmer‘, das wäre retro“, fügt sie hinzu. „Zum Kühnen Schwimmer“, so hieß auch einst die Kneipe im Haus. Seit Anfang der 80er-Jahre bis Ende September nutzten die Mitglieder des Wassersportvereins (WSV) den Raum dann als Clubraum.

Nun soll er neu saniert und ausgebaut werden. Da der Raum jahrelang unverändert geblieben ist, gibt es eine Reihe an Arbeiten, die bei der Sanierung anstehen. Da „alles in Eigenarbeit“ entstehe, sei das sechsköpfige Team, das sich um die Sanierungsarbeiten kümmert, gut ausgelastet. „Wir können Unterstützung gut gebrauchen“, sagt Riemer und stellt klar: „Wir lassen uns Zeit und haben keinen festen Termin, an dem wir fertig sein wollen. Wenn alles gut läuft, können wir vielleicht am 1. Dezember zum Hundeweihnachtsmarkt eröffnen.“ Aufgrund der Umbauarbeiten fällt der Flohmarkt, der für Sonnabend, 14. Oktober, geplant war, aus.jack



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