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„Runder Tisch Schule“ hat sich auf Standort festgelegt / Gymnasium vereint im Süden der Stadt

IGS zieht ins Schulzentrum Nord

Springe. Die Standortfrage ist entschieden: Die künftige IGS soll in die Räume der Heinrich-Göbel-Realschule am Schulzentrum Nord einziehen. Dafür für hat sich nach Informationen der Neuen Deister-Zeitung der „Runde Tisch Schule“ ausgesprochen.

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Autor:

Marc Fügmann

Bürgermeister Jörg-Roger Hische bestätigte auf Anfrage diese, nach seinen Worten „Vorfestlegung“. Konkret entscheiden muss allerdings der Rat. Er tritt am 26. September zu einer Sondersitzung zusammen, bereits am 18. September wird sich der Schulausschuss mit dem Thema befassen.

Es gilt aber als sicher, dass am Standort SZ Nord nicht mehr gerüttelt wird. Die vorhandenen Räumlichkeiten reichen zumindest für den IGS-Start zum Schuljahresbeginn 2014/15 aus. Größere Investitionen sind vorerst nicht zwingend erforderlich. Vier 10. Klassen werden dann die Realschule verlassen, nachdem im gerade begonnenen Unterrichtsjahr nur zwei fünfte Klassen neu hinzugekommen sind. Damit sei unterm Strich ausreichend Platz für Klassenzimmer und Fachräume. Spätestens zum Schuljahr 2015/16 müsse der Standort dann aber erweitert werden, etwa um eine Mensa einzurichten. Für die Stadt bedeutet das laut Hische: Geld im Haushalt bereitstellen.

Die Überlegung, das SZ Nord als IGS-Standort auszubauen und das Schulzentrum Süd allein dem Otto-Hahn-Gymnasium zur Verfügung zu stellen, erscheine auch vor einem anderen Hintergrund sinnvoll, sagt Hische. Die ausgegliederte OHG-Außenstelle Nord könne nicht mehr lange unter dem Dach der Grundschule am Ebersberg bleiben. Die sogenannten Türme, in denen die Kinder unterrichtet werden, entsprächen nicht mehr den brandschutzrechtlichen Anforderungen. „Da müssten die sowieso bald raus“, sagt Hische. Das sei eine gute Gelegenheit, das Gymnasium wieder an einem Ort zu konzentrieren, was für die Betroffenen auch den Schulalltag erleichtere.

Der „Runde Tisch Schule“ hat unterdessen damit begonnen, eine Planungsgruppe zu bilden, die die Weichen für die IGS-Gründung stellen soll. In ihr sollen beispielsweise pädagogische Konzepte und ein Leitbild entwickelt, aber auch Antworten auf organisatorische Fragen gefunden werden. Einige Lehrer hätten schon ihre Bereitschaft erklärt, in der Gruppe mitzuarbeiten. In den nächsten Tagen soll gezielt in allen Kollegien abgefragt werden, wer darüber hinaus Interesse hat.

Im Rathaus wird unterdessen an der offiziellen Beantragung der IGS bei der Landesschulbehörde gearbeitet. Aufgrund personeller Engpässe in der Verwaltung haben sich Mitglieder des Rates bereit erklärt, dabei Hilfe zu leisten.



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